Datenjournalismus: Die Zukunft in Zahlen

12. November 2013

Kein Zweifel: Das Thema Daten ist in vielerlei Hinsicht eines der großen unserer Zeit. Natürlich auch und vor allem für Journalisten. Wenn sich aus Daten Informationen gewinnen lassen, dann ist das eine relevante Erzählform. Aber wie kann das in Zukunft aussehen? Und vor allem: Ist Datenjournalismus etwas, womit Journalisten Geld verdienen können?

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Wenn aus dem Leser der Geldgeber wird

21. März 2013

Crowdfunding – das nächste große Ding? Könnte man glauben, wenn man sich den aktuellen Hype ums Thema anschaut. Dabei bedeutet Crowdfunding keineswegs, dass man automatisch demnächst mehr Geld auf dem Konto hat. Im Gegenteil: „Scheitern ist ein wesentlicher Bestandteil des Crowdfundings „, sagt Dirk von Gehlen, einer der erfolgreichsten Funder der letzten Monate.

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„Man kann sich alles selbst aneignen“

6. Dezember 2012

Krise, welche Krise? In den USA hat man das Schlimmste bereits hinter sich gelassen – und steuert jetzt in eine gute digitale Zukunft. Der das sagt, muss es wissen, weil er gerade in New York vor Ort ist: Julius Tröger, laut „Medium Magazin“ zu den größten Nachwuchshoffnungen des deutschen Journalismus gehörend. Für den deutschen Markt sieht er für 2013 zwei große Dinge: noch mehr Social Media und einen enormen Schub für Datenjournalismus, beides befeuert durch die Bundestagswahl.

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Dirk von Gehlen: Einer schreibt, viele denken

4. November 2012

Eine neue Version ist verfügbar: Dirk von Gehlens kommendes Buch wird einen Titel tragen, der zugleich auch Programm ist. Es wird von einer Lesercommunity mitfinanziert und es werden auch Ideen der Leser mit eingebracht. Im Interview erzählt er, wie er auf die Idee kam, wie weit die Transparenz beim Schreiben geht – und was Journalisten von dieser Art des Publizierens möglicherweise lernen können.

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Medien-Unternehmer im Woid 2.0

10. Oktober 2012

Hyperlokal und online statt regional auf Papier – und selber machen statt in wackliger Festanstellung oder mühsamer Freiberuflichkeit: Dike Attenbrunner und Stephan Hörhammer aus dem niederbayerischen Freyung machen derzeit etwas vor, wovon andere sich nicht mal zu träumen trauen. Im Interview reden sie über ihre Gründe, sich mit dem Onlinemagazin „Da Hogn“ auf eigene Füße zu stellen und Lokaljournalismus zu machen, der mit der üblichen Vereinsmeierei so ganz und gar nichts zu tun hat…

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Rhein-Zeitung: Das iPad, die neue Schreibmaschine

24. September 2012

Es war ein durchaus beachtlicher Schritt: Als erste deutsche Regionalzeitung hat die Rhein-Zeitung in Koblenz ihre Mitarbeiter in Redaktion und Verkauf mit iPads ausgestattet. Für Digitalchef Marcus Schwarze ist das nur konsequent: Die Rhein-Zeitung produziere mittlerweile eben sehr viel mehr Inhalte als nur die gedruckte Zeitung und eine Webseite. Ein Gespräch und eine erste Bilanz.

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Wevbideos: Gezogene Weisheitszähne bei Journalisten

13. September 2012

Es geht um den Inhalt – was so banal klingt, ist für Markus Hündgen momentan eines der wichtigsten Themen, wenn es um Webvideos geht. Der profilierte (Web-)Videomacher Hündgen glaubt ansonsten sehr daran, dass es langsam an der Zeit ist, die beiden „Bewegtbilduniversen“ miteinander zu verbinden. Und außerdem im „Universalcode“-Interview: Webvideos, die man unbedingt gesehen haben muss.

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„Wir haben Gründe, bild.de nicht reinzunehmen“

8. August 2012

Eine digitale Presseschau, basierend ausschließlich auf Leserempfehlungen – mit dieser Idee folgt „süddeutsche.de“ dem Gedanken, dass Journalismus künftig mehr mit Aggregation und Kuration von Inhalten zu tun haben könnte. Ein paar Fragen in diesem Zusammenhang an den Chefredakteur des Angebots, Stefan Plöchinger.

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Journalisten im digitalen Zeitalter: Tweets am Lagerfeuer

10. April 2012

„Journalisten waren schon immer Moderatoren, Kuratoren und Aggregatoren“: Der Publizist Tim Cole sieht die Zukunft des Berufsstandes in einer Mischung aus Optimismus und Entspanntheit. Im Universalcode-Interview spricht Cole über digitale Lagerfeuer, die zunehmende Mobilität von Medien — und darüber, warum es schon immer „Nachrichtenverhökerer“ gab

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Richard Gutjahr: Nein zu den Neinsagern

26. Februar 2012

Wenn es einen Journalisten gab, der in den vergangenen zwei Jahren immer wieder im Gespräch war, dann war es Richard Gutjahr. Der Wahl-Münchner fiel nicht nur durch pointierte Meinungsäußerungen auf, sondern auch durch spektakulären Journalismus. Gutjahr stand vor dem Apple Store in New York publikumswirksam Schlange oder berichtete von den Unruhen aus Ägypten. Im Gespräch wiederholt er denn auch sein Credo für Journalisten:“ Lasst euch nicht runterziehen von den Miesmachern und den Neinsagern.“

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