Links oben 11. April 2014

Links oben: Kellerkinder oder Zukunftsmacher?

by Christian Jakubetz

Welche Rolle spielen Kapuzenpulliträger künftig im Journalismus? Die Debatte geht munter weiter. Außerdem heute bei „Links oben“: Was aus einstmals ambitionierten Medienmachern wurde. Und warum soziale Netzwerke immer öfter mobil genutzt werden.

70531_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.de
Hoodie oder nicht? Immer noch eine Grundsatzdebatte wert…(Foto: S. Hofschlaeger_pixelio.de)

Es ist vermutlich nicht übertrieben, wenn man sagt: Momentan ist mal wieder die große Zeit der Debatten über das Binnenverhätnis zwischen analogen und digitalen Journalisten. Alles begann mit einer Geschichte in der „Zeit“ über die Kapuzenpullis von süddeutsche.de-Chefredakteur Stefan Plöchinger. Zwischendrin meldete sich dann das Upload-Magazin mit einer Geschichte über den „selbstbewussten Digital-Journalismus“ zu Wort. Das hatte man gerade zur Kenntnis genommen, als dann die nächste Debatte losbrach: Ausgerechnet die„taz“ lehnte die Berufung der Online-Chefin in die Chefredaktion ab. Kellerkinder oder selbstbewusste Zukunftsmacher? Die Debatte dürfte noch ein wenig anhalten.

***

Debattieren lässt sich natürlich auch darüber, ob Journalismus überhaupt noch ein glücklich machender Beruf ist. Oder einer, der wenigstens satt macht. Was aus Menschen geworden ist, die vor einigen Jahren „was mit Medien“ machen wollten, zeichnet „Spiegel Online“ nach. Wenig überraschende Erkenntnis: Nicht alle, die das mal wollten, machen heute noch „was mit Medien“.

***

Unbeschadet all dieser Debatten: Dass soziale Netzwerke auf der einen und mobile Endgeräte auf der anderen Seite für den Journalismus eine immer größere Rolle spielen, gilt mittlerweile als unbestritten. Da ist es nicht sonderlich erstaunlich, wen man jetzt feststellt, dass soziale Netzwerke immer stärker mobil genutzt werden und diese Entwicklung natürlich auch Einfluss auf die wichtigsten Traffic-Bringer für Webseiten nimmt.

 

Leave a comment

*

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.