Links oben 4. April 2014

Links oben: Journalisten und ihr Imageproblem

by Christian Jakubetz

Es sind gerade mal wieder aufgeregte Zeiten: Wann sind Journalisten selbstbewusst und wann dann doch eher selbstverliebt? Und welche Fragen sind flach und dämlich und welche ein Ausbund von Kompetenz? Dazu heute bei „Links oben“: Haben wir alle Twitter überschätzt?

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Wie ist es um das Image von uns Journalisten bestellt? Nicht allzu gut, wie man schon seit längerer Zeit ahnt. Dass sich die meisten Kollegen darüber nicht sonderlich aufregen, ist auch bekannt. „Pure Selbstgefälligkeit“, kritisiert Mario Müller-Dofel diese Haltung. Mit seinem Text hat er eine ziemlich umfangreiche Debatte darüber ausgelöst, was Journalisten bei diesem Thema anders und besser machen sollten…

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Aber wie weit dürfen Journalisten denn nun gehen, ohne die Grenze zwischen hartnäckigem Selbstbewusstsein und nervender Selbstverliebtheit zu überschreiten? In den letzten Monaten gab es vor allem anhand von Interviews (Slomka, Lanz, Breyer) immer wieder Kontroversen. 

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Bisher galt das als unbestrittener Dreiklang: Wenn Journalisten im sozialen Netz aktiv sein wollen, dann müssen sie bei Facebook, Twitter und Google + vertreten sein. Doch speziell die Entwicklung von Twitter wird momentan eher skeptisch beäugt. Das Wachstum des Diensts hat sich zumindest erheblich verlangsamt, dazu kommt eine auffällig hohe Zahl von toten Konten, reduzierten User-Aktivitäten und eine Echo-Kammer, die zunehmend leerer wird.

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