Aktuell, Links oben 10. September 2012

Links oben: Klare Zahlen, neue Namen und ein paar Regeln

by Christian Jakubetz

Was Journalisten können sollten, wie Zahlen entstehen und warum der Welt ein online fehlt – das alle heute in „Links oben“.

Vermutlich ist das eine der am meisten diskutierten Fragen – sowohl unter jüngeren als auch älteren Journalisten: Was müssen wir denn können, jetzt und in Zukunft? Klar, dass es auf diese Frage keine wirkliche und endgültige Antwort geben kann. Allerdings hat Dirk von Gehlen in seinem Blog einige mögliche Antworten zusammengetragen. Und soviel ist nach dieser Lektüre auch klar: Das Können findet immer noch im Kopf statt.

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Wo kommen eigentlich die ganzen Millionen und Abermillionen her, die die deutschen Onlineangebote Monat für Monat als Besucherzahlen ausweisen? Transparenz ist nicht gerade das wichtigste Merkmal bei den IVW-Zählungen, wie unlängst auch der Chefredakteur von sueddeutsche.de, Stefan Plöchinger, kritisiert hatte. Focus Online – von Plöchinger besonders kritisiert – ist jetzt in die Offensive gegangen. Ab sofort kann man sich selbst ein Bild davon machen, wie sich die offiziellen Klickzahlen der Seite zusammensetzen. Spannend bleibt die Frage, ob das Modell Nachahmer findet.

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Es war einmal: „Welt online“ heißt ab sofort einfach nur „Die Welt“.

Und schließlich noch ein Hinweis aus der Kategorie „Kann man machen, Kollegen“: „Welt online“ heißt ab sofort nicht mehr „Welt online“., sondern wie die namensgebende Zeitung einfach „Die Welt“. Das soll dann…ja, was eigentlich? Chefredakteur Jan-Eric Peters erklärt es.

 

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