Links oben 16. März 2015

Links oben: Abgehängte Erdmännchen und Journalisten

by Christian Jakubetz

Journalisten verlieren an Bedeutung bei „Google News“, User haben klare Erwartungen an die Online-Kommentare und Twitter will eine Boom-App ein wenig außen vorhalten – das alles heute bei „Links oben“.

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Ausgesperrte „Erdmännchen“? Die App „Meerkat“ sorgt weiter für Schlagzeilen. (Foto: FotoHiero/pixelio.de)

 

Die App „Meerkat“ sorgt weiter für Debatten. Jetzt geht es auch um die Frage, ob es wirklich ok ist, wenn Plattformen wie beispielsweise Twitter versuchen, solche Dienste auszusperren (weil sie ja eigene vergleichbare Dinge anbieten). Johannes Kuhn jedenfalls ist sich sicher: „Wer Software für Content-Silos baut, muss sich klar darüber sein: Sobald eine Nutzung oder eine Funktion das Geschäft eines Identitätsanbieters gefährdet, werden diese den Zugang abklemmen.

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„Google News“ gehört ja eindeutig zu den am meisten diskutierten Dingen, wenn es um die künftige Entwicklung von Medien geht. Meistens geht es dabei um die Frage, ob es wirklich in Ordnung ist, wenn der Konzern seine News „kostenlos“ mit den Inhalten von Redaktionen bestückt. Ziemlich untergegangen ist dabei, dass sich Google News mittlerweile auch für Pressemitteilungen und andere Formen der PR geöffnet hat. Es Rehländer zeigt auf, welche unerfreulichen Konsequenzen dies für den Journalismus haben könnte.

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Ebenfalls immer wieder für lange Debatten gut: der Umgang mit Online-Kommentaren. Vor allem natürlich mit denen, die eher auf Krawall als auch ernsthaften Kommentar aus sind. Die Chefredaktion von t-online hat jetzt öffentlich mit Usern über dieses Thema debattiert. Die Bilanz u.a.: 21.000 Teilnehmer und eine ganze Menge interessanter Erkenntnisse.

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