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Gibt´s künftig noch Zeitungen? Zahlen wir weiterhin Gebühren für öffentlich-rechtliches TV? Und profitiert Facebook von Medien oder ist das eher umgekehrt? Ziemlich grundlegende Fragen – und der Versuch einiger Antworten, heute bei “Links oben”.

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Alle Welt redet mal wieder davon, wie es denn jetzt weitergehen könnte (oder besser gesagt: müsste) mit dem Journalismus. Der Schweizer Journalist Constantin Seibt hat sich in den vergangenen Jahren in dieser Debatte mit fundierten Beiträgen und einem bemerkenswerten Blog einen Namen gemacht. In einem Gespräch mit dem Deutschlandfunk schildert Seibt, wo seiner Meinung nach die Reise hingehen müsste.

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Eine Zukunftsfrage im gewissen Sinne ist ja auch, wie es mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk weitergehen soll. Erst die Tage nahm Bundestagspräsident Norbert Lammert eine Preisverleihung an Claus Kleber zum Anlass, ordentlich draufzuhauen und auch das Gebührensystem durchaus in Frage zu stellen. Der Ex-Politikberater Michael Spreng sieht ebenfalls das Ende des Systems kommen, wenn sich ARD und ZDF nicht endlich auf ihren eigentlichen Auftrag besinnen. Und der, da ist sich Spreng mit Lammert einig, besteht nun einmal nicht in einer möglichst hohen Quote.

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Eine eher ältere Debatte wiederum dreht sich darum, wer von wem mehr profitiert: Medien von Facebook – oder doch umgekehrt? Möglicherweise lautet die einfache Antwort ja auch: beide. Das legt zumindest ein neues Tool nahe, mit dem Facebook Medienunternehmen dazu bringen will, noch mehr Geschichten zu posten. Klingt nach einem eindeutigen Vorteil für Facebook. Sieht man sich allerdings die ersten Resultate an, die für die beteiligten Medien dabei entstanden, kann man auch zu dem Schluss kommen, dass es sich dabei um das handelt, was man neudeutsch inzwischen “win-win-Situation” nennt.

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