Ausbildung 3. April 2013

Macht mal Fernsehen!

by Christian Jakubetz

Die ersten vier Stipendiaten sind am 2. April gestartet: In den nächsten sechs Monaten erhalten sie Schulungen im Videojournalismus, konzipieren eine Jugendsendung für die bayerischen Lokalfernsehprogramme und arbeiten an Auftragsproduktionen. Die Eliteförderung Videojournalismus wird organisiert vom Münchner Aus- und Fortbildungskanal afk tv, der Hochschule Ansbach und dem MedienCampus Bayern. Unterstützt wird das Programm von der Hubertus-Altgelt-Stiftung.

Startschuss für die ersten vier Stipendiaten der Eliteförderung Videojournalismus (von links: Judith Rückert, Christina Karl, Susanne Dauer und Birgit Loidl). Foto: Chris Fay
Startschuss für die ersten vier Stipendiaten der Eliteförderung Videojournalismus (von links: Judith Rückert, Christina Karl, Susanne Dauer und Birgit Loidl). Foto: Chris Fay

„Meine Kommilitonen und ich fühlen uns unheimlich privilegiert und sind stolz, am Programm teilnehmen zu dürfen. Wir werden uns alle Mühe geben, ein richtig gutes, neues Jugendformat zu produzieren“, sagt Susanne Dauer, die an der Hochschule Ansbach Multimedia und Kommunikation studiert und für das Eliteprojekt ausgewählt wurde. Neben ihr nehmen Judith Rückert, Birgit Loidl und Christina Karl an dem Projekt teil, das in den Räumen von afk tv an der Rosenheimer Straße in München beheimatet ist.

Unterrichtet werden die vier Stipendiaten von Top-Dozenten, unter anderem vom Bayerischen Fernsehpreisträger Thomas Kießling, der für die Sendung „Kontrovers“ des Bayerischen Fernsehens arbeitet. Nach einem straff organisierten Plan werden die Teilnehmer in Kamera, Schnitt und Redaktion geschult. „Videos werden zunehmend wichtiger im Journalismus“, sagt MedienCampus-Geschäftsstellenleiter Markus Kaiser. „Daher haben die Stipendiaten gute Jobperspektiven.“ Klaus Kranewitter, Programmkoordinator von afk tv, betonte, dass sich aber nur richtig gute Qualität durchsetzen werde: „Dies sollen die Teilnehmer in den nächsten sechs Monaten lernen.“ Prof. Renate Hermann von der Hochschule Ansbach freut sich, dass nach jahrelanger Vorarbeit mit dem Programm begonnen werden konnte: „Es ist etwas ganz Tolles und Besonderes, mit diesem neuen Projekt starten zu können. Was die Jugendsendung betrifft, können die Stipendiaten die Weichen für ein qualitativ hochwertiges und gutes Format stellen.“

Das Programm endet am 30. September 2013. Ab dem 1. Oktober 2013 startet der zweite Durchgang. Bewerbungen dafür sind ab sofort möglich.

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