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Vermutlich ist das ganz normal und immer so: Der beginnende Herbst eines Jahres ist auch die Zeit der generellen Bestandsaufnahmen. Zwei besonders bemrkenswerte dieser Art und ein kleines Gespräch zwischen zwei Chefredakteuren – heute bei “Links oben”.

Mit seiner eigenen Profession geht der Chefredakteur von sueddeutsche.de selten sehr gnädig um. So auch bei bei der diesjährigen Ausgabe von “Besser Online” in Bonn. Dort absolvierte Stefan Plöchinger eine Art Bestandsaufnahme des Onlinejournalismus im Jahr 2012. Sein Urteil: Peinlich! Plöchinger wäre allerdings nicht Plöchinger, wenn er einfach nur draufschlagen würde. Stattdessen: detaillierte Kritik und natürlich auch eine Reihe von Vorschlägen, wie man es besser machen könnte. Die Rede Plöchingers ist u.a. hier dokumentiert.

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Wolfgang Blau, Chefredakteur von ZEIT online, hat ebenfalls eine bemerkenswerte Rede gehalten. Im Kern geht es um das viel diskutierte und heftig umstrittene Leistungsschutzrecht für Verlage, gleichzeitig machte sich Blau aber auch viele kluge Gedanken über die künftige Medienwelt. Die vollständige Rede mit Video ist bei Stefan Niggemeier dokumentiert.

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Gehen wir ein bisschen weg von den theoretischen Überlegungen und wenden uns stattdessen den tatsächlichen Projekten der Zukunft zu. Die Chefredakteure von “Spiegel” und “Süddeutscher Zeitung” haben ein wenig darüber geplaudert, was ihre Häuser demnächst vorhaben. Gemeinsamkeiten: Beide denken über eine Stärkung ihrer jeweiligen Apps nach. Und beide sehen die Bewegtbilder von ARD und ZDF im Netz bei weitem nicht als die Bedrohung an, zu der sie durch die Klagen auch aus den eigenen Reihen momentan gemacht werden.

 

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