Links oben 2. Juni 2014

Links oben: Huffingtons Theorie, journalistischer Alltag

by Christian Jakubetz

Die Gründerin der „Huffington Post“ zeigt sich optimistisch, wenn es um die Zukunft der Medien geht. Eine freie Journalistin berichtet hingegen von ihrem finanziellen Alltag und ist nicht ganz so zuversichtlich. Geschichten aus Theorie und Praxis – heute bei „Links oben“.

Foto: Christian Evertsbusch_pixelio.de
„Sogar bei Zeitungen zuversichtlich“: Ariana Huffington glaubt an eine gute Zukunft für Medien. Ob Journalisten davon auch profitieren, bleibt allerdings offen. (Foto: Christian Evertsbusch_pixelio.de)

Seit etlichen Jahren gehört das zu den beliebtesten Disziplinen in der Branche: räsonieren darüber, wie es um ihre Zukunft bestellt sein könnte. Im „Guardian“ hat sich dazu jetzt Ariana Huffington zu Wort gemeldet und gemeint, sie sei zuversichtlich. Mit dem interessanten Zusatz: sogar bei Zeitungen.

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Aber wie das eben so ist: Die Theorie muss sich irgendwann immer mit der Praxis messen lassen. Und da ist für viele Journalisten das Problem nicht zu übersehen, dass sie mit ihrem Beruf ihren Lebensunterhalt immer schwieriger bestreiten können. Die Journalistin Angela Sendzik hat vor allem bei ihrer Arbeit für Online-Medien noch keinen Weg gefunden, halbwegs anständig zu verdienen. Wäre übrigens vermutlich eine interessante Debatte mit Miss Huffington, in deren großen Reich inzwischen tausende Blogger zum Nulltarif ihre Texte abliefern.

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