Aktuell, Links oben 3. Juli 2013

Links oben: So geht (Web-)Reportage

by Christian Jakubetz

Drei Fragen, drei Antworten – u.a. auf die Frage, wie man eigentlich eine gute Webreportage macht. Das alles heute bei „Links oben“.

Wie soll das denn jetzt alles weitergehen – mit dem Journalismus im Allgemeinen und den Zeitungen im Speziellen? Constantin Seibt glaubt, dass die Branche in den letzten beiden Jahrzehnten Fett und Staub angesetzt hat, Journalisten gleichermaßen wie Verlage. Journalisten hält Seibt vor, sie hätten kontinentgroße weiße Flecken in Sachen (guter) Stil entstehen lassen. Den Verlagen attestiert er,  dass die „Routinemaschine Zeitung“ neben weißen Flecken auch Dutzende ungeschriebene Regeln hervorgebracht habe. Eine intelligente, manchmal böse und dennoch nie düstere Bestandsaufnahme hat Seibt für den „journalist“ geschrieben.

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Und noch so eine Frage, die sich gerne und immer wieder stellt: Wie macht man das eigentlich mit diesen sozialen Netzwerken? Antworten darauf, wie man das in ihren Häusern hält, welche Regeln gelten und wo man den Mitarbeitern eher größere Freiräume gibt, beantworten hier u.a. die Universalcode-Autoren Stefan Plöchinger und Christian Lindner.

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Bleibt dann noch eine Frage, auf die man eine einigermaßen klare Antwort geben kann: Wie macht man eigentlich diese Sache mit dem multimedialen Storytelling? Kurz gesagt: so. Die 51 K der Deutschen Journalistenschule hat dieses Stück unter Zuhilfenahme etlicher (multimedialer) Zutaten erstellt und man darf es als Beweis dafür werten, dass man diese Sache mit dem Multimedia schon ganz gut in den Griff bekommen kann, wenn man sich vorher nur ein paar Gedanken macht. Die Webreportage „Der Schatz im Stolpsee“ ist jedenfalls überaus lesens-, hörens- und sehenswert.

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