Aktuell 4. August 2017

Radikal: Beispiele für den täglichen Medienwandel

by Christian Jakubetz

Man kann das ja nicht oft genug sagen: Die Medienwelt ändert sich immer noch sehr viel schneller und radikaler, als man das erwarten konnte/musste/durfte. Drei interessante Beispiele für den alltäglichen Medienwandel aus den Bereichen Social Media, KI und Video – heute in den Lesetipps.

Medienwandel
Die gar nicht mehr so neue Medienwelt auf einen Blick: mobil, sozial, bewegt.

Interessant ist das ja schon: Wenn es um Social-Media-Kanäle geht, dann wird in Medien- und auch Unternehmenskreisen immer noch wie selbstverständlich Facebook und dann Twitter genannt. Dabei ist Instagram inzwischen weitaus mehr als das zusätzliche Spielzeug für ein paar Teenies. Im Gegenteil: Bei einer inzwischen errechneten Zahl von 15 Millionen monatliche  Nutzern dürfte das Thema auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnen. Besonderer Treiber bei diesem Thema: die „Instagram Stories“. Darüber, über die Bedeutung von Mobile und von Video beim Thema Medienwandel spricht Jim Squires, Head of Instagram Business, im Interview mit „Horizont“. Bleibt die Frage: Wann kommen eigentlich das Erstellen von Stories, das Drehen von kurzen Social-Media-Clips und das Arbeiten für Mobile in die Ausbidungspläne von Volontariaten?

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Überhaupt okkupiert ja Facebook mit seinen ganzen Ablegern so ungefähr alles, was man sich gerade vorstellen kann. Manchmal auch mit einigermaßen dreisten Kopien erfolgreicher Modelle anderer (siehe: Instagram Stories). Da wäre es verwunderlich gewesen, wenn sich der Social-Media-Riese nicht auch mit dem Thema der digitalen Assistenten für das traute Heim beschäftigen würde. Angeblich also tüftelt nun auch Facebook an einem Mitbewerber für Alexa, Google Home und dem angekündigten Homepod von Apple. Was wann wie genau passieren soll, ist allerdings noch einigermaßen unklar.  Klar dürfte aber sein: An den Themen Sprachsteuerungen und Künstliche Intelligenz kommen auch Journalisten so schnell nicht mehr vorbei.

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Interessant ist das Thema Veränderungen ja auch, wenn es um die Akzeptanz von Smartphones geht. Noch vor gar nicht allzu langer Zeit haben Kollegen davon berichtet, dass sie absichtlich mit großen Kameras zu Terminen oder Interviews gehen, um als Journalisten ernst genommen zu werden. Jetzt hat ein finnischer Journalist eine andere Theorie aufgestellt: Man kommt leichter und schneller an Interview-Partner, wenn man mit dem Smartphone unterwegs ist…

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