Aktuell 26. Mai 2017

Die Zukunft – noch schneller, noch mobiler

by Christian Jakubetz

Dreimal das Thema Zukunft bei den heutigen Leseempfehlungen: Wie man eine App schneller bekommt und warum das wichtig ist. Wie man Angebote für jüngere User macht und sie an die eigene Marke bindet. Und schließlich: Warum ein Weltrekord beim Crowdfunding auch eine ganz schöne Bürde sein kann…

Zukunft HuffPo
Ladezeiten drastisch verringert, Verweildauer gesteigert: die App der HuffPo.

Mobilität und Journalismus – das hängt zunehmend mehr auch mit dem Thema Schnelligkeit zusammen. Nein, nicht unbedingt mit dem Tempo, mit dem News erstellt werden. Sondern auch damit, wie schnell eine Seite lädt. Beispielsweise in News Apps. Die Huffington Post hat sich dieses Themas angenommen. Im Ergebnis wurden die Ladezeiten erheblich reduziert. Wie das ging und welche Auswirkungen das auf das Verhalten der Nutzer hat, beschreibt Ross Benes für Digiday UK. Klar ist aber auch: In Zukunft erwarten Nutzer dieses Tempo vermutlich von allen…

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Neben der Geschichte mit dem Mobile-Kram rätselt die Branche ansonsten ja ach gerne darüber, wie man an dieses jüngere Publikum herankommt, das man gerne hätte, weil man es mittelfristig halt einfach zum Überlegen braucht. Wie ZEIT Online dieses Thema angeht und was bisher dabei herausgekommen ist, verrät Geschäftsführer Christian Röpke im Interview mit dem Nieman Lab.

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Dagegen scheint das Schweizer Crowdfunding-Projekt „Republik“ kaum vor solchen Problemen zu stehen: Weltrekord im Journalismus-Crowdfunding aufgestellt, europaweite Aufmerksamkeit und offensichtlich ein großes Wohlwollen, mit dem die Schweizer dieses Idee begegnen. Co-Gründer Constantin Seibt weiß allerdings auch, dass die Erwartungen jetzt enorm groß sind. Schließlich hat es ja auch mal in Deutschland mit den „Krautreportern“ ein ähnlich ambitioniertes Projekt gegeben, das dann die riesigen Erwartungen nicht erfüllen konnte.  Seibt weiß also: „Wir müssen liefern, oder wir sind geliefert.“

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