Links oben 15. November 2015

Links oben: Die Suche nach den Millenials

by Christian Jakubetz

In den USA wird über die deutschen Versuche berichtet, besser an die Millenials heranzukommen. In Deutschland wie man jetzt wie der typische Facebook-Nutzer aussieht. Und im Journalismus befürchtet man einen weiteren Drall in Richtung PR. Das alles heute bei „Links oben“…

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So könnte der Millenial aussehen: mobil und immer auf dem Smartphone erreichbar. (Foto: Lupo/Pixelio.de)

Die Suche nach den Millenials – man könnte das glatt einen der großen Medientrends des Jahres 2015 nennen. Weil insbesondere in Deutschland in diesem Jahr einige große Häuser den Versuch gestartet haben, mit eigenen Angeboten und Strategen an dieses Publikum heranzukommen, von dem man sich so etwas wie eine Verjüngung verspricht. Ob und wie das gehen wird, ist naturgemäß noch nicht entschieden. Immerhin aber so spannend, dass auch das Nieman Lab in den USA eine größere Geschichte dazu geschrieben hat.

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Ebenfalls ein länger bekanntes, dennoch aber neuerdings wieder heftiger diskutiertes Thema: wie sich die Macht in der öffentlichen Kommunikation zunehmend mehr vom Journalismus in Richtung PR verlagert. Der Begriff „Brain Drain“ ist schon länger zum geflügelten Wort geworden. Ob sich an dieser Tendenz jemals nochmal etwas ändern wird, bezweifeln einige – u.a. auch Stephan Russ-Mohl in diesem Beitrag.

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Apropos Verlagerung: Unstrittig ist mittlerweile, dass sich auch der Journalismus und die klassischen Medien hin zu Facebook verlagern. Immerhin wissen wir jetzt, wie der typische Facebook-User in Deutschland aussieht. Man muss ja schließlich so halbwegs wissen, mit wem man es zu tun hat…

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