Links oben 10. November 2015

Links oben: Wie digital sind wir?

by Christian Jakubetz

Ein paar grundsätzliche Gedanken zur Entwicklung des Journalismus:  Wie steht es mit der Digitalisierung im Jahr 2015? Wie gut oder auch nicht ist der digitale Journalismus? Und wo kommt eigentlich der ganze Hass her?

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Wie digital sind wir? Eine neue KPMG-Studie beschäftigt sich mit dem Thema – und kommt zu unterschiedlichen Ergebnissen. (Foto: Jakubetz)

Man traut sich ja nicht mal, so etwas noch als Binse zu formulieren: Ohne Digitalisierung geht für Medienunternehmen schon heute nichts mehr. Aber wo stehen wir bei diesem Thema eigentlich im Jahr 2015? Das Beratungsunternehmen KPMG hat dazu eine Studie veröffentlicht und mit einigen Fallbeispielen (unter anderem mit der „Augsburger Allgemeinen“ und dem BR) veröffentlicht. Das Resultat: nur so mittelgut.

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Deutlich optimistischer ist da schon der Digital-Chef der FAZ. Oder soll man sagen: pragmatischer? Jedenfalls glaubt Matthias Müller-Blumencron an einen „einen Wettbewerb der Exzellenz im Digitalen“, der in den kommenden Jahren stattfinden wird. Und das aus purem Pragmatismus. Weil das Geschäftsmodell der Reichweitenfinanzierung an sein Ende gekommen sei.

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Und schließlich noch ein Thema, das in den vergangenen Wochen eine erstaunliche Eigendynamik gewonnen hat: der „Hassbürger“, der seinen ganzen Frust, seinen Hass, seine Ablehnung gegen ziemlich vieles jetzt auch gegen Journalisten richtet. Klare Worte zu dem Thema kommen von der „Südwest-Presse“ in Ulm: „Der Hass widert uns an.“

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