Links oben 5. November 2015

Links oben: Die wichtigsten Medienthemen 2015

by Christian Jakubetz

Zumindest eines lässt sich am nahenden Ende des Medienjahres 2015 feststellen: Die Themen soziale Netzwerke und Mobile sind womöglich noch wichtiger geworden, als es zu Beginn des Jahres ohnehin schon prophezeit wurde. „Links oben“ mit einer Sonderausgabe zu den beiden Medienthemen des Jahres…

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Mobil in sozialen Netzwerken unterwegs – vermutlich schon jetzt der Medientrend des Jahres 2015.

 

Mit dem Verständnis von sozialen Netzwerken ist das ja so eine Sache. Es git immer noch eine ganze Reihe von Journalisten, für die Netzwerke eine Mischung aus netter Plauderecke und Linkschleuder für eigene Beiträge sind. Dabei können sie – neben vielen anderen Dingen – einen Beitrag zum journalistischen Erfolg in einer digitalen Welt leisten, schreibt Alastair Reid: „The success of BuzzFeed, Vice and AJ+ among younger generations comes from an almost preternatural second-sight on social media: implicitly understanding what their audience wants and delivering it the way they want it, largely because the staffers and audience are one and the same.“

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Nahezu identisch wie das Thema „soziale Netzwerke“ ließe sich auch das Thema „Mobile“ beschreiben.  Ein Komplex mit sehr eigenen Anforderungen, der aber immer noch gerne einfach als zusätzlicher Ausspielweg missverstanden wird. Dabei muss man sich mit dem Thema Mobile sehr intensiv beschäftigen, beschreibt das Nieman Lab und schildert unter anderem die Erfahrungen des „Wall Street Journal“: “Motion and change — not just in the news, but in the technology, the tools, the tasks, the roles, and the workflows. It’s a job of constant evolution, of daily disruption.”

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Wenn man dann tatsächlich noch ein bisschen über die Bedeutung von sozialen Netzwerken und mobilen Plattformen reden und dabei die Meta-Ebenen verlassen will, bitte sehr, hier sind ein paar Zahlen. Wenige überraschende, wenn man ehrlich ist. Aber eben auch solche, die belegen, wie wichtig es ist, insbesondere soziale Netzwerke ernst zu nehmen.

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