Links oben 13. Juli 2015

Links oben: Minimal lokal…

by Christian Jakubetz

Warum die Sache mit dem Lokaljournalismus im Netz immer noch nicht so richtig klappt, was man mit fremden Videos machen darf und wie verzerrt vermeintliche Meinungsbilder in Wirklichkeit sind – das alles heute bei „Links oben“.

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Das finden alle gut – der (falsche) Eindruck kann in sozialen Netzen ganz schnell entstehen…

Den Begriff „Filter bubble“ kennt man inzwischen in der digitalen Welt. Inzwischen gibt es noch ein anderes, im Grunde ganz simples Beispiel, das zeigt, wie schnell  ein vermeintliches Meinungsbild im sozialen Netz entstehen kann – und wie sehr das die Realität verzerren kann.

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Um das einstige Hypethema des hyperlokalen Journalismus war es etwas still geworden in den letzten Monaten. Und nicht nur das: Zunehmend mehr rückte in den Mittelpunkt der Debatte, dass hyperlokaler Journalismus zwar möglicherweise eine schöne Sache sein könnte, seine Finanzierung aber keineswegs sichergestellt ist. Trotzdem, so eine Studie der Medienprofessorin Wiebke Möring, ist der Bedarf an lokalen und hyperlokalen Informationen ungebrochen – alleine, es scheitert immer noch an fehlenden digitalen Strategien.

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Unbestritten, dass inzwischen zu nahezu jeder Digitalstrategie eine Idee gehört, wie man mit bewegtem Bild umgehen möchte. Dazu gehört immer öfter auchdas Thema „Einbetten“.  Aber darf man das so einfach, Videos aus YouTube oder anderen Anbietern in die eigene Seite implementieren?  Der BGH schafft mit einem aktuellen Urteil wenigstens ein bisschen Klarheit: Durch das sogenannte „embedding“ verstoße man nicht grundsätzlich gegen das Urheberrecht.

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