Links oben 18. April 2015

Links oben: Wandel, wohin man schaut

by Christian Jakubetz

Medienwandel in vielen Facetten: neue Kanäle und Formen der Interaktion, ein Medienhaus, das sich sehr konsequent neu aufstellt und Erkenntnisse darüber, wie schnell man in sozialen Netzwerken agieren sollte – das alles heute bei „Links oben“.

Deutschlands Medien entpuppen sich in Sachen Social-Media-Nutzung als eher mäßig begeistert. (Foto: Alexander Klaus/pixelio.de)
Deutschlands Medien entpuppen sich in Sachen Social-Media-Nutzung als eher mäßig begeistert. (Foto: Alexander Klaus/pixelio.de)

 

Es gibt ja eine ganze Menge verschiedener Aspekte, wenn es um den Medienwandel geht. Einer davon ist: Die Wege, auf denen Journalisten ihre Nutzer erreichen, sind andere geworden. Und mindestens auch verschlungener. Kein Wunder, dass Journalismus inzwischen auch ziemlich viel mit dem Thema Vertrieb zu tun hat. „Vertriebskünstler gesucht“ ist deshalb eine sehr passende Überschrift für diesen Beitrag.

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Zu denen, die sich unter den deutschen Medienhäusern am konsequentesten wandeln, gehört zweifelsohne Axel Springer. Aus dem einstmaligen Verlag ist inzwischen ein digitales Medienhaus geworden, das sich zumindest aus der Abhängigkeit vom gedruckten Papier weitgehend befreit hat. Das sorgt für Aufsehen und Interesse – sogar bei Medien in New York.

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Und nochmal Medienwandel, diesmal mit dem Thema „Soziale Netzwerke“. Die Frage, wie man was auf welchem Kanal am besten unterbringt, ist eine, die mittlerweile eine ganze Menge Redaktionen umtreibt. Und natürlich viel Diskussionsstoff bietet. Interessante Erkenntnis: Man muss nicht unbedingt der Erste sein, der ein Ereignis bzw. Thema besetzt. Allzu lange aber sollte man sich auch nicht Zeit lassen. Nach ungefähr einer halben Stunde ist man definitiv zu spät dran, wie es aussieht…

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