Software 15. Januar 2015

Digitales Gedächtnis für Journalisten

by Christian Jakubetz

Ein Schritt weg aus der analogen Welt: Eine neue App kann nicht einfach nur scannen – sie wird auch ein Baustein zu einem echten digitalen Notizbuch.

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Papier ins Handy: die App „Scannable“ ist eine Art digitales Gedächtnis. (Foto: Evernote)

 

Man kann als digitaler Journalist ja noch so aufgeschlossen und gut ausgestattet sein – so ganz kommt man an Papier immer noch nicht vorbei. Vor allem, wenn es Dokumente geht, die halt immer noch gerne auf Papier verfasst und versendet werden. Und selbst, wenn man einen Scanner zu Hause stehen hat: Sie sind weder schön noch platzsparend. Und schon gar nicht: mobil.

Eine sehr ordentliche mögliche Lösung für dieses (Journalisten-)Problem hat jetzt Evernote vorgestellt. Der Anbieter der digitalen Notizbuch-Software „Evernote“ ergänzt sein Portfolio jetzt mit „Scanable“. Die kostenlose App ist bisher nur für iOS erhältlich und funktioniert naturgemäß besonders gut im Zusammenspiel mit Evernote. „Scanable“ scannt Dokumente in einer sehr ordentlichen Qualität ein und ist früheren vergleichbaren Apps auch aufgrund seiner einfachen Handhabung wegen mindestens ebenbürtig. Die App erkennt beispielsweise Ränder eines Dokuments zuverlässig selbständig.

Zudem lassen sich die gescannten Dokumente auch schnell und einfach wahlweise verschicken oder auch in der iCloud abspeichern. „Scannable“ kann zudem mit dem eigenen Kalender verbunden werden. Zusätzliches hübsches Feature: Beim Einscannen von Visitenkarten erkennt Scannable die darauf enthaltenden Kontaktinformationen und erlaubt den Import dieser Daten in die Kontaktliste.

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