Links oben 21. Juni 2014

Links oben: Ist SpON gefangen im Mainstream?

by Christian Jakubetz

„Spiegel Online“ hat ein paar substanzielle Probleme – und Katrin Müller-Hohenstein eigentlich nur eines: die Links zum Medien- und WM-Wochenende…

spon

 

Noch vor wenigen Jahren erhielt „Spiegel Online“ einen Grimme-Preis. Und den vor allem dafür, technisch und bei Innovationen ständig auf der Nähe der Zeit zu sein. Davon ist nicht mehr sehr viel übrig geblieben. Das Angebt gehört zwar den ganz Große im Markt, sticht aber nur noch selten außerhalb des Mainstreams hervor. Lorenz Matzat beschreibt deshalb in seinem Blog die „substantiellen Probleme von Spiegel Online“.

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Ist es eigentlich auch ein substantielles Problem, wenn bezahlte Werbung so daher kommt, als handle es sich dabei um redaktionelle Beiträge? Das Thema wird schon seit vielen Jahren leidenschaftlich diskutiert, nicht erst, seit es im Netz den schönen Begriff „native advertising“ dafür gibt. Die Autorin Karin Müller vertritt dazu eine sehr eindeutige Auffassung: Das sei kein Problem – zumal die Idee von einem völlig unabhängigen Journalismus schon seit Jahre eine Illusion sei.

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Alle Welt redet in diesen Tagen über die WM, da kommt man logischerweise auch nicht dran vorbei, wenn es um Medien geht. Und da gibt es momentan ein klein bisschen Erregung um die Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein. „Verliebt am Pool“ spöttelt das Magazin „11 Freunde“ über die ZDF-Reporterin.

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