Links oben 15. Mai 2014

Links oben: Dagegen ist kein Krautreporter gewachsen

by Christian Jakubetz

Reaktionen auf die „Krautreporter“, Betrachtungen über deutsche Diskussionskultur und neue unerfreuliche Zahlen zu den Einkünften von Journalisten – das alles heute in „Links oben“.

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Ein eigenes, werbefreies Online-Magazin mit bekannten Autoren und einer völlig neuen Form der Finanzierung – kein Wunder, dass die Idee der „Krautreporter“ für einiges an Aufsehen gesorgt hat. Allerdings: auch für einige sehr kontroverse Debatten. Dabei gab es für die Idee reichlich Zuspruch ebenso wie eine ganze Kritik. Bei den Kritiken überwogen vor allem drei Punkte: eine etwas unklare inhaltliche Definition,  der geringe Frauenanteil in der Redaktion sowie die technischen Probleme bzw. die eingeschränkten Möglichkeiten bei der Bezahlung. Auch die Kommunikation der Initiatoren mit den Kritikern bzw. Fragestellern stieß nicht nur auf ungeteilte Zustimmung. Eine (kommentierte) Zusammenfassung der ersten Reaktionen haben die „Krautreporter“ hier zusammengestellt.

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Und nochmal die Debatte um die „Krautreporter“. Sehr typisch deutsch und sehr typisch Netz findet Martin Weigert diese Debatte. Vor allem deshalb, weil die Kritik viel zu früh komme und somit eine „positive Sogwirkung“ erst gar nicht eintreten könne.

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Weil wir gerade mal wieder beim Thema „Finanzierung“ sind: Nach wie vor gehört der Journalismus zu den Berufen, mit denen sich aktuell nicht so wirklich viel Geld verdienen lässt. Neue Studien zeigen, was man irgendwie schon länger ahnte. Dabei ist es übrigens egal, ob wir von Deutschland oder den USA reden – der Trend ist überall ähnlich.

 

 

 

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