Mobile 29. April 2014

Zukunfts-Medien: Smart und mobil

by Christian Jakubetz

Soziale Netzwerke, Fotoplattformen, Messenger: Die Nutzung von mobilen Medien nimmt immer mehr zu. Ganz vorne liegt dabei – einmal mehr – der Branchenriese. Vor allem beim jüngeren Publikum ist der Netz-Zugang über Smartphones eher die Regel denn die Ausnahme…

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Erst einmal die nackten Zahlen: Facebook wird laut aktuellen Quartalszahlen mittlerweile von über einer Milliarde Menschen mobil genutzt. Das entspricht einem Plus von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die eigene Seite ist aber längst nicht mehr der einzige Pfeil im mobilen Köcher des Unternehmens. So konnte Instagram die Zahl der Nutzer via Smartphone und Tablet im vergangenen Jahr um 50 Prozent auf 200 Millionen steigern. Facebooks Neuerwerbung WhatsApp erreicht mittlerweile 500 Millionen monaltich aktive Nutzer (+150 Prozent).

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Standard bei jungen Mediennutzern: Smartphones und Apps.

Es ist vor allem das junge Publikum, bei dem dieser radikale Wandel vom stationären zum mobilen Netz voll durchschlägt. Auch hier zeigt der Blick auf die nüchternen Zahlen, wo die Reise hingeht. Laut einer aktuellen Studie waren im Jahr 2013 bereits 72 Prozent der Jugendlichen im Besitz eines Smartphones; bei den 18-19-Jährigen waren es sogar 80 Prozent. Selbst bei Teenies im Alter zwischen 12 und 13 Jahren besitzen bereits 57 Prozent ein Smartphone. Und: Während es bei den Erwachsenen „nur“ 45 Prozent sind, die über das Smartphone ins Netz gehen, beträgt der Anteil bei Jugendlichen stolze 72 Prozent. Über 80 Prozent haben dabei einen Instant Messenger installiert, 60 Prozent die App eines sozialen Netzwerks. Es ist demnach kein allzu gewagter Schluss, wenn man davon ausgeht, dass ein derart sozialisiertes Publikum jetzt und auch in Zukunft am ehesten über Smartphones, Messenger und soziale Netzwerke zu erreichen sein wird.

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