Allgemein, Foto 10. März 2014

Getty Images: Ein Bilder-Paradies für Journalisten und Blogger

by Christian Jakubetz

Ein Blog oder eine Webseite bebildern – speziell für selbstständige Publizisten im Netz keine ganz Aufgabe. Eine der größten Fotoagenturen der Welt gibt deshalb jetzt eine riesige Zahl hochwertiger Fotos zur kostenlosen Nutzung frei. Allerdings: Ein paar Auflagen gibt es dafür schon…

 

Die Webseite von Getty Images: 35 Millionen Fotos stehen zum kostenlosen Einbinden bereit. (Screenshot: Jakubetz)
Die Webseite von Getty Images: 35 Millionen Fotos stehen zum kostenlosen Einbinden bereit. (Screenshot: Jakubetz)

Wer bloggt, bei Tumblr, Facebook oder Twitter unterwegs ist, der kennt das Problem: Wenigstens ab und an möchte oder muss man Beiträge bebildern. Das eigene Fotoarchiv ist unzureichend bestückt, Agentur- oder Profifotos kann man sich nicht leisten und sind auf die Schnelle womöglich auch gar nicht  zu beschaffen. Wer nicht mit dem Urheberrecht in Konflikt geraten will, konnte bisher auf einige kostenlose Bild-Datenbanken wie beispielsweise pixelio.de zurückgreifen. Aber auch dort gab es in letzter Zeit ein Urteil, dass die Nutzung solcher Fotos zumindest komplizierter macht.

Jetzt aber kommt eine der größten Bild-Agenturen weltweit ins Spiel: Getty Images. Sie stellt einen beträchtlichen Teil ihrer 80 Millionen Bilder zur kostenlosen Verwendung frei. Solche entsprechend gekennzeichneten Fotos können für nicht-kommerzielle, redaktionelle Zwecke beliebig verwendet werden. Wobei: beliebig bedeutet in diesem Fall nicht, dass es nicht ein paar grundsätzliche Spielregeln gibt, die beachtet werden müssen. Die wichtigste dieser Regeln: Bilder dürfen nicht geladen und auf der eigenen Festplatte gespeichert, sondern „nur“ eigebunden werden, so wie dies beispielsweise auch bei Videos von „YouTube“ oder Audios von „Soundcloud“ der Fall ist.

Optisch sieht das dann so aus:

Getty Images wiederum darf über diesen „embedding code“ Daten des Nutzers sammeln. Und: Die Agentur kann die Nutzungserlaubnis jederzeit und ohne Vorankündigung wieder entziehen. Theoretisch könnte es also sein, dass man da, wo gestern ein Getty-Foto prangte, heute nur noch einen weißen Fleck vorfindet. Der Deal ist also ebenfalls ähnlich wie bei „YouTube“: Die Agentur stellt Bildmaterial zur Verbreitung zur Verfügung und erhöht so ihre eigene Reichweite. Die Webseitenbetreiber bekommen dafür ausgezeichnetes Fotomaterial – denn dass Getty-Bilder zu den Besten der Branche gehören, ist unstrittig.

Insgesamt hat Getty momentan rund 35 Millionen Bilder freigegeben.

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