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Ist Journalismus noch kreativ? Welche Rolle spielt er im Zeitalter der Digitalisierung? Und: Wie kann man ihn finanzieren, wie kann man davon leben? Ein paar sehr grundlegende Fragen am Jahresanfang – heute bei “Links oben”.
Foto: Andreas Hermsdorf/pixelio.de

Wie finanziere ich mein Leben als Medienschaffender? Eine Frage, die die Branche nach wie vor beschäftigt. Stephan Goldmann hat seine Existenz als Chefredakteur einer Fachzeitschrift an den Nagel gehängt – und versucht sich mittlerweile als Freischaffender. Eine Jahresbilanz für 2013 hat er jetzt im Blog “lousypennies.de” canadian pharmacy order viagra Keine, bei der man sofort euphorisch alles über Bord wirft und es ihm nachmachen wollte. Aber auch keine, die zur Mutlosigkeit animiert. Fazit: Es geht schon, wenn man ein paar Ideen, eine Menge Fleiß und vermutlich auch ausreichend Durchhaltevermögen besitzt.

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Bei alledem: Natürlich ändert sich gerade mal wieder ziemlich viel in der Branche, auch und gerade wegen der vielen neuen Geschäfts- und Publikationsmodelle, die durch die Digitalisierung möglich werden. Aber was bleibt dann von der Kreativität und von Selbstverwirklichung übrig, wenn man in digitalen Zeiten Inhalte aller Art produziert? Nicht viel, befürchtet die taz: “Geistige Arbeit war ein Weg zur Selbstverwirklichung. Nun sind aus Künstlern und Intellektuellen Content-Produzenten geworden.”

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Ganz so düster sehen es Thilo Jung und Hans Hütte nicht. Trotzdem: Über die Rolle von Journalisten und Medien werde wohl auch 2014 angesichts des digitalen Wandels viel diskutiert werden, schreiben die beiden Autoren bei den Netzpiloten.: “Weit weg von den etablierten ehrwürdigen medialen Plattformen entsteht etwas Neues. Das muss nicht auf Verdrängung hinauslaufen. Die Idee wäre vermessen, aber der Sachverhalt selbst lässt sich auch nicht mehr verdrängen.”

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