Aktuell 19. September 2013

Ein neues Portal für Journalisten

by Christian Jakubetz

Journalisten sollen ab heute einfacher und schneller recherchieren können. Ob Hintergrundinformationen, druckfähige Zitate oder Expertenmeinungen – die neue Internetplattform www.recherchescout.de vermittelt Redakteuren bundesweit Kontakte zu Gesprächspartnern aus Unternehmen, Verbänden und Vereinen.

 

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Die Gründer von Recherchescout: Martin Fiedler und Kai Oppel.

Zusätzlich zur Kontaktaufnahme mit bekannten Informanten, der Sichtung von Pressemeldungen oder der Suche auf Google können Medienschaffende ihre Fragen künftig innerhalb weniger Sekunden an einen Kreis von Experten senden, die zu ihrem jeweiligen Thema auskunftsfähig sind.

Das Portal findet sich hier: www.recherchescout.de

„Wir haben ein Instrument entwickelt, das sich an den Informationsbedürfnissen von Journalisten orientiert“, sagt Martin Fiedler, Geschäftsführer des neuen Portals. „Mit dem Recherchescout können sich Redakteure schnell und unkompliziert bislang unbekannte Quellen eröffnen und zu einem bestimmten Thema neue Aspekte erschließen.“

Die Idee hinter dem Recherchescout ist einfach. Journalisten können den Experten Fragen stellen, sie um Einschätzungen und Recherchehinweise bitten. Darüber hinaus bietet die Plattform die Möglichkeit, gezielt nach themenbezogenen Fotos, Videos oder andere Medieninhalten zu fragen. „Über die Verwendung der Informationen oder Materialien entscheidet selbstverständlich der Redakteur selbst, für den die Nutzung des Recherchescouts nicht nur kostenfrei, sondern auch absolut unverbindlich ist“, erklärt Kai Oppel, der gemeinsam mit Martin Fiedler das Konzept für die Plattform entwickelt hat.

Sowohl Martin Fiedler als auch Kai Oppel haben jahrelang als Journalisten gearbeitet und sind inzwischen als Kommunikationsberater tätig. Fiedler lehrt zudem Kommunikationsmanagement an der Munich Business School, Oppel ist als Autor von Büchern zum Thema PR und als Gründer der Agentur ScrivoPR in Erscheinung getreten. Finanzieren soll sich die Plattform nach dem Willen der Gründer über eine Jahresgebühr, die von den Unternehmen, Verbänden und Organisationen entrichtet wird. Technisch umgesetzt wurde das Portal von der Hamburger melting elements GmbH. 

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