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Das geplante Leistungsschutzrecht sorgt für die erwartete Aufregung im Netz, wer bei Twitter nur Müll liest, ist selber schuld – und die dpa will transparenter werden. Das alles heute in “Links oben”.

Mal wieder umstritten: das Leistungsschutzrecht für Zeitungsverlage. (Foto: Henning Hraban Ramm/pixelio.de)

Gibt es eine unheilvolle Vermischung von Politik und Wirtschaft, verkörpert durch zwei Brüder? Einer von fünf Gründen, warum Sascha Lobo fordert, der Geschichte des Leistungsschutzrechts mal etwas genauer auf den Grund zu gehen. Dass Lobo den Gesetzentwurf selbst für einigermaßen missraten hält, wird vermutlich in diesem Zusammenhang niemand mehr wundern.

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Lobo steht mit dieser Auffassung alles andere als alleine; eine Auflistung, wer im Netz sich wie gegen das LSR ausgesprochen hat, würde hier vermutlich alle Dimensionen sprengen. Bei “Carta” ist man darüber allerdings keineswegs begeistert. Nicht nur im Fernsehen gebe es Wiederholungen, moniert man dort – auch im Netz sei ja, wie man an diesem Thema unschwer erkennen könne, gerne mal alles gleich. Öde allerdings seien die Wiederholungen hier wie dort. Wolfgang Michal fragt sich, warum sich Blogger und Journalisten an diesem Thema die Zähne wundbeißen, während auf der Welt cheap viagra online

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Wichtig oder unwichtig, auf diese Begriffe stößt man unweigerlich auch, wenn man über das Thema “Twitter” spricht. Eines der beliebtesten Argumente der Twitter-Gegner ist, man lese dort ja so viel Unwesentliches, Unwichtiges, Unerträgliches. Die Autorin Katrin Passig hat jetzt in einem Beitrag für den “Standard” dagegen gehalten. Ihre These: Wer dort nur Müll liest, ist letztendlich selbst schuld – er hat sich dann halt einfach die Falschen ausgesucht, derer Gezwitscher er folgt.

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Eines muss man der guten, alten dpa ja lassen: Seit dort Wolfgang Büchner Chefredakteur ist,  befindet sie sich auf striktem Modernisierungskurs. Als die “wichtigste Innovation” des Jahres 2012 bezeichnet Büchner jetzt eine Online-Plattform namens “dpa-Agenda”, die vor allem ein Beitrag zu mehr Transparenz für die Kunden der Agentur sein soll. Auf der “Agenda” soll vor allem schnell und offen dargelegt werden, welche Themen und Termine dpa am jeweiligen Tag verfolgt. Kunden sollen zudem verstärkt Einfluss auf die Themen nehmen können. Start der Plattform ist angeblich im Oktober 2012.

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