Aktuell, Links oben 6. Januar 2013

Links oben: Was die Zukunft bringt (oder auch nicht)

by Christian Jakubetz

Was läge näher, als sich am Jahresanfang nochmal mit Zukunftsperspektiven zu befassen? Beispielsweise denen von Zeitungen, von Datenjournalisten – und von E-Mails.

Der Datenjournalismus hat sich weiter etabliert – und er hat einige neue spannende Entwicklungen mitgemacht. Findet Universalcode-Autor Lorenz Matzat. Welche das sind, beschreibt er bei VOCER. Trotzdem bleibt am Ende ein immer noch etwas skeptisches Fazit: „Doch bleibt unklar, ob viele Medienhäuser bereit sind, Datenjournalismus bei sich zu integrieren; sprich Mittel und Personal dafür aufzubringen. In diesen Zeiten anhaltender Verunsicherung der Zeitungsbranche ist längst noch nicht ausgemacht, dass das Format als Chance für den digitalen Journalismus erkannt und genutzt wird.“

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Wenigstens skeptisch ist auch der Ausblick, den man den Tageszeitungen momentan entgegenbringt. Auslaufmodell, das hört man immer wieder mal. Peter Littger macht fünf Reformvorschläge – und moniert vor allem, dass es zwischen Anspruch und Wirklichkeit bei den Zeitungen eine bemerkenswerte Lücke gibt.

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Kampf gegen den Müll  verloren?
Kampf gegen den Müll verloren?

Auch wenn man ihr Ende im digitalen Zeitalter öfter schon prophezeit hat: Noch prägt die gute, alte Mail unseren Alltag ganz erheblich mit. Manchmal mehr, als uns lieb ist. Die Kollegen von Mashable behaupten jetzt sogar, wir seien dabei, den Kampf gegen die Mailflut endgültig zu verlieren. Und schildern dabei ein durchaus bizarres Szenario: „On current trends, then, if email response times keep increasing by 10% a year, and assuming that an average postal delivery time in your country is two days, by approximately 2020 it will be faster to get an answer from someone by writing a letter than by sending an email.“

 

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