Aktuell, Links oben 4. Februar 2011

Links oben: Das Rätsel des Nutzers und des fehlenden Rechners

by Christian Jakubetz

Will ich mit Marken reden? Wie ist das denn jetzt mit diesen Lokalblogs? Und was fehlt eigentlich, wenn man bei einem iMac  nur die Tastatur und den Monitor findet? Zum Wochenende eine Ausgabe von „Links oben“, die essentielle Fragen beantwortet…

Da fehlt doch was....aber was??? (Foto: Apple.com)

Will man mit Coca-Cola oder McDonalds reden? Vermutlich eher nicht, selbst dann nicht, wenn es nicht ums echte Leben, sondern nur um Facebook geht. Eine Studie hat diesen Trend jetzt auch nachdrücklich belegt. Demnach interagiert nur ein Prozent der Nutzer tatsächlich mit Marken, wenn sie bei Facebook sind. Was demnach nicht bedeuten muss, dass eine Marken- oder Redaktionspräsenz bei Facebook keinen Sinn macht. Es ist nur ein Unterschied, ob man einer Marke „liked“ oder man mit einer unpersönlichen Marke spricht oder eben doch mit Menschen.

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Über die Problematik von Lizenzen bzw, lizenzgeschützten Inhalten stand auf dieser Seite ja schön des öfteren etwas zu lesen. Und auch darüber, dass Inhalte, die unter einen sogenannten CC-Lizenz stehen, eine sehr gute Alternative sein können. Nur: Wo findet man die überhaupt? Sinnvolle Einrichtung: eine eigene CC-Suchmaschine. Vorsicht allerdings: eine Garantie, dass die gefundenen Inhalte auch tatsächlich cc-lizensiert sind, gibt die Maschine nicht ab. Im Zweifelsfall: selber nachfragen, um ganz auf Nummer sicher zu gehen.

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Die einen nennen es „hyperlokalen Journalismus“, im neudeutschen Websprech heißen sie auch Placeblogs. Das sind Blogs, die sich um sehr örtliche, regionale und spezifische Inhalte kümmern. Die Ruhrbarone, das Pottblog oder das Heddesheimblog hehren zu den bekanntesten dieser sehr speziellen Gattung. Einen Überblick über die 18 beliebtesten findet sich hier. 

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Und schließlich noch was zum schmunzeln: Was passiert, wenn ein iMac beschlagnahmt wird? Da fehlt doch was, irgendwas fehlt da doch…

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