Preise für Journalisten

Journalismus in hoher Qualität — dafür werden jährlich eine ganze Reihe von Journalistenpreisen vergeben. Die wichtigsten und interessantesten Ausschreibungen finden sich hier.

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Theodor-Wolff-Preis

Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis gilt als das Gütesiegel für Qualitätsjournalismus – und ist die renommierteste Auszeichnung, die die Branche an Zeitungsjournalisten zu vergeben hat. Mit dem Preis würdigt der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) jährlich die besten Essays, Kommentare und Reportagen. Ausgezeichnet werden journalistische Glanzstücke in Sprache, Stil und Form, die durch ihre gründliche Recherche, ihre eingehende Analyse und ihre breite Information Zeugnisse einer demokratischen und gesellschaftspolitischen Verantwortung sind. Dabei wird großer Wert nicht nur auf die Berichterstattung aus Politik und Gesellschaft gelegt, auch herausragende lokale Beiträge werden ausgezeichnet.

Kontakt:

Kuratorium für den Theodor-Wolff-Preis

Haus der Presse

Markgrafenstraße 15

10969 Berlin

Tel.: 030/72 62 98-240

Im Netz: www.theodor-wolff-preis.de/

E-Mail: pasquay@bdzv.de

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Henri-Nannen-Preis

Gruner + Jahr und das Magazin stern vergeben alljährlich den Henri Nannen Preis. Die Auszeichnung für die besten journalistischen Arbeiten in deuscher Sprache ist in fünf Kategorien ausgeschrieben. Zusätzlich zu diesen Kategorien vergibt die Jury einen Sonderpreis für überragende journalistische Leistungen und zeichnet zudem Journalisten für „herausragendes Eintreten für die Unabhängigkeit der Presse im In- und Ausland“, sowie für ihr „publizistisches Lebenswerk“ aus. Der Henri Nannen Preis ist mit insgesamt 35.000 € dotiert. Die Preisverleihung des achten Henri Nannen Preises findet am 11. Mai 2012 statt. Die Ausschreibung beginnt am 1. November 2011.

Kontakt:

Gruner + Jahr AG & Co KG

stern Events

Projektleitung

Tel.: +49 – (0)40 / 37 03 – 7317

Fax: +49 – (0)40 / 37 03 – 17 – 7317

E-Mail: boscheck.julia@stern.de

 

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Wächterpreis der Tagespresse

Der “Wächterpreis der Tagespresse” ist nicht nach einer Person benannt, sondern der Name ist Programm: Er bezieht sich auf die Wächterfunktion der Presse, die man auch Watch-Dog-Funktion nennt. Eine andere Bezeichnung spricht von der “Öffentlichen Aufgabe der Medien”. Und dies ist vor allem die Aufgabe von aktiven Journalisten, also Redakteuren und Reportern. Der Preis ist insgesamt mit 30.000 Euro dotiert.

Kontakt:

Stiftung “Freiheit der Presse”
FFH-Platz 1
61116 Bad Vilbel
+49(0)6101/9889-0
waechterpreis(at)vhzv.de

Im Netz: www.waechterpreis.de

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Deutscher Lokaljournalistenpreis

Der von der Konrad-Adenauer-Stiftung verliehene Deutsche Lokaljournalistenpreis gilt als der renommierteste Preis für Lokalredaktionen. Verliehen wird er seit 1980. Ausgezeichnet werden Redaktionen und Journalisten, die für den Lokaljournalismus Herausragendes geleistet haben. Als Besonderheit gilt zudem, dass die Jury ausdrücklich darauf achtet, mit welcher Ausstattung Redaktionen ihre Arbeit bewältigen müssen. Das bedeutet, dass kleine Redaktionen ebenso prämiert werden können wie große. Der Preis ist mit insgesamt 12.500 Euro dotiert.

Kontakt:

Konrad-Adenauer-Stiftung
Klingelhöferstr. 23
10907 Berlin
+49(0)30/26996-3216
Georgia.Blum(at)kas.de

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Helmut Schmidt-Jounalistenpreis

Der Helmut Schmidt-Journalistenpreis wurde erstmals 1996 ausgeschrieben. Er wird seitdem jedes Jahr für besondere Leistungen auf dem Gebiet der verbraucherfreundlichen Berichterstattung über Wirtschafts- und Finanzthemen verliehen. Mit dem Preis werden verbraucherorientierte Wirtschaftsjournalisten und das Genre des Verbraucherjournalismus gefördert. Der von der ING-DiBa gestiftete Preis ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert, wobei die drei besten journalistischen Leistungen mit 15.000, 10.000 und 5.000 Euro prämiert werden. Die Jury berücksichtigt bei der Auswahl Presseartikel, Fernseh- und Hörfunkbeiträge sowie Online-Veröffentlichungen sämtlicher deutschsprachiger Medien.

Kontakt:

ING-DiBa AG

Helmut Schmidt-Journalistenpreis

Theodor-Heuss-Allee 106

60486 Frankfurt am Main

Im Netz: www.helmutschmidtjournalistenpreis.de

 

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Herbert-Quandt-Medienpreis

Mit desem Preis werde außergewöhnliche Leistungen im Wirtschaftsjournalismus gewürdigt.  Spannende Reportage, klärende Analyse, beispielhafte Präsentation oder innovatives Format  – preiswürdig ist nach Beschreibung der Jury neben “sorgfältiger Auswahl und Deutung von Fakten die Qualität eines Beitrags in Sprache, Stil und Allgemeinverständlichkeit”. Eingereicht werden können Beiträge aus TV, Radio, Zeitschriften und Zeitungen. Der Preis ist insgesamt mit 50.000 Euro dotiert.

Kontakt:

Johanna-Quandt-Stiftung

Günther-Quandt-Haus, Seedammweg 55

61352 Bad Homburg v. d. Höhe

+49(0)6172/404-342

info(at)johanna-quandt-stiftung.de

Im Netz: www.johanna-quandt-stiftung.de

 

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Robert Geisendörfer-Preis

Der Robert Geisendörfer Preis wird seit 1983 alljährlich für herausragende publizistische Leistungen deutscher Hörfunk- und Fernsehsender verliehen. Mit dem Medienpreis der Evangelischen Kirche sollen insbesondere Sendungen gewürdigt werden, die das persönliche und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken, die zur gegenseitigen Achtung der Geschlechter und zum guten Miteinander von einzelnen, Gruppen und Völkern beitragen, die die christliche Orientierung vertiefen und einen Beitrag zur Überwindung von Gewalt leisten. Der Preis ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert.

Kontakt:

Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH

Claudia Cippitell

Emil-von-Behring-Str. 3

60439 Frankfurt

+49(0)69/58098-186

cippitelli(at)gep.de

Im Netz: www.geisendörfer-preis.de

 

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Deutsch-polnischer Journalistenpreis

Zum 15. Mal ist der traditionsreiche Deutsch-Polnische Journalistenpreis ausgeschrieben worden. Gefragt sind journalistische Beiträge, die das Wissen von Deutschen und Polen übereinander erweitern und zu einem besseren Verständnis des Nachbarlandes in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur führen oder das Alltagsleben der Nachbarn vermitteln. Die Preisträger werden im Rahmen der Deutsch-Polnischen Medientage 2012 am 15. Mai in Schwerin im gastgebenden Bundesland Mecklenburg-Vorpommern bekannt gegeben und geehrt.

Die Fachjury setzt sich aus deutschen und polnischen Journalisten für die Bereiche Print, Hörfunk und Fernsehen zusammen. Nach langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit waren auf deutscher Seite Geri Nasarski, Hubert Wohlan und Jürgen Vietig 2011 zum letzten Mal tätig. Ihnen gilt der Dank aller beteiligten Partner an der Ausrichtung des deutsch-polnischen Journalistenpreises. Ihnen folgen jetzt die frühere ZEIT-Autorin Helga Hirsch, die Studioleiterin des MDR in Bautzen, Bogna Koreng, sowie der rbb-Hörfunkjournalist Thomas Rautenberg als Juroren nach. Auf polnischer Seite bleibt die Fachjury mit Jacek Kamiński, Agata Kondzińska und Dorota Zyń unverändert.

Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis wird in den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen vergeben und ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Er wird von der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und sechs Partnerregionen – den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und dem Freistaat Sachsen sowie den drei Woiwodschaften Westpommern, Lebuser Land und Niederschlesien – gestiftet.

Bewerben können sich deutsche und polnische Journalisten, Sender und Verlage mit Beiträgen, die zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2011 erstmalig veröffentlicht wurden. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2012. Die Jury aus unabhängigen Experten und Vertretern der beteiligten Institutionen wählt aus den Einsendungen die besten Beiträge aus. Alle Informationen, Anmeldebedingungen und Anmeldeformulare unter:www.deutsch-polnischer-journalistenpreis.de.