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		<title>Mobile Reporting 2012: Es ist viel passiert&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 08:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jakubetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobile]]></category>

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		<description><![CDATA[Mobile -- das soll in den kommenden Jahren der große Trend werden. Für Journalisten hat dieser Begriff auch eine andere Bedeutung. Nicht so sehr, dass man zunehmend einfacher mobil ins Netz kann.  Stattdessen werden sie immer mehr Inhalte mobil erstellen und auch liefern, mit digitalem Werkzeug, das inzwischen erstaunlich einfach zu handhaben ist und dennoch sehr gute Qualität liefert. Ein Überblick von Marcus Bösch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="wrap" class="clearfix">
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<article id="post-247" class="post-247 post type-post status-publish format-standard hentry category-allgemein">
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<header class="entry-header">
<div><strong>Mobile &#8212; das soll in den kommenden Jahren der große Trend werden. Für Journalisten hat dieser Begriff auch eine andere Bedeutung. Nicht so sehr, dass man zunehmend einfacher mobil ins Netz kann.  Stattdessen werden sie immer mehr Inhalte mobil erstellen und auch liefern, mit digitalem Werkzeug, das inzwischen erstaunlich einfach zu handhaben ist und dennoch sehr gute Qualität liefert. Ein Überblick von Marcus Bösch.</strong></div>
</header>
<p>&nbsp;</p>
<div class="entry-content">
<p><a href="http://universal-code.de/wp-content/uploads/2012/05/Bildschirmfoto-2012-05-08-um-13.00.03.png" rel='prettyPhoto'><img class="alignleft  wp-image-1773" title="Bildschirmfoto-2012-05-08-um-13.00.03" src="http://universal-code.de/wp-content/uploads/2012/05/Bildschirmfoto-2012-05-08-um-13.00.03.png" alt="" width="520" height="243" /></a></p>
<p>Es wird viel passier´n / nichts bleibt mehr gleich. Nichts bleibt beim Alten wie gehabt. Diese irrwitzige Titelmelodie der ARD-Serie Marienhof pfeifend, schreibe ich hier mal die Mobile Reporting relevanten Geschehnisse der vergangenen Wochen und Monate gebündelt zusammen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Vieles davon ist bereits mehr oder weniger in den <a href="http://mbmobile.tumblr.com/" target="_blank">Mobile Journalism Tumblr</a> gelaufen, wurde getwittert oder liegt woanders im Internet – egal. Es ist viel passiert seit August 2011 (<a href="http://mobile-journalism.com/2011/08/mobile-reporting-update-und-faq/" target="_blank">*</a>) und noch mehr seit Februar 2011 (<a href="http://mobile-journalism.com/2011/02/mobile-reporting-2011/" target="_blank">*</a>).</p>
<p><strong>Über 1000 iPhones 4s</strong></p>
<p>Die Relevanz der Thematik hat weiter zugenommen. Indikatoren dafür könnten in beliebiger Reihenfolge folgende sein: Die BBC kauft 250 iPhones für ihre Reporter und entwickelt weiter an einer eigenen App-Lösung, um Inhalte schnell und unmittelbar zurück ins Mutterschiff zu bekommen, bastelt kleine Filme nur mit dem iPhone (<a href="http://www.glidetrack.com/blog/news/how-to-make-a-movie-on-a-smart-phone/" target="_blank">*</a>) und testet Edel-Apps wie Luci Live im Realbetrieb (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=YCUdleaxboo" target="_blank">*</a>). Der US-amerikanische Medienkonzern Gannett (u.a. USA Today) &#8211; is among those that see the iPhone as an valuable day-to-day tool for journalists. Already a leader in “mojo” it purchased <a href="http://jimromenesko.com/2012/02/07/gannett-iphone-faq-what-am-i-expected-to-do-with-this-new-device/" target="_blank">over 1,000 iPhone 4S smartphones</a> for “frontline reporters and photographers”. Zu nennen wäre sicherlich noch die Al Jazeera Doku “<a href="http://blogs.journalism.co.uk/2012/03/13/al-jazeera-to-broadcast-syria-documentary-filmed-entirely-on-iphone/" target="_blank">Songs of Defiance</a>” die komplett auf einem iPhone gefilmt wurde – auch wenn diese Dokumentation inhaltlich und dramaturgisch sicher nicht zu den herausragendsten Produkten ihrer Zunft gezählt werden kann.</p>
<p>Und sie bewegt sich auch doch – irgendwie. Unter diesem entlehnten Motto erreicht Mobile Reporting auch die ARD. Beim MDR probiert man sich beispielsweise Anfang des Jahres bei der Hockey EM (<a href="http://www.iphone-ticker.de/berichterstattung-mit-dem-iphone-der-mdr-bei-der-hallenhockey-em-2012-29925/" target="_blank">*</a>) aus, vorher hatte man schon mal die Volontäre rangelassen (<a href="http://www.mdr.de/blog/volo/lichtfest-in-leipzig-sechs-volos-auf-dem-weg-zur-erleuchtung" target="_blank">*</a>). Der RBB hat einen Schwung iPhones gekauft und experimentiert – vor allem mit Fotos der Reporter, die Online bereits Einsatz finden. Der WDR setzt auf Android und hat u.a. die App <a href="http://code.google.com/p/sipdroid/" target="_blank">Sipdroid</a> für eigene Bedürfnisse anpassen lassen. Hier experimentiert man auch mit Luci Live. Aber auch Zeitungsredaktionen probieren herum. Zum Beispiel die Lokalredaktion Rhein-Berg des “Kölner Stadt-Anzeiger”, die via Bambuser eine Diskussion mit Landtagskanidaten live gestreamt hat, mehr dazu bei Michael Krechting (<a href="http://michaelkrechting.tumblr.com/post/22661383387/video-livestream-via-iphone-bambuser-im" target="_blank">*</a>).</p>
<p><img class=" wp-image-254 alignleft" title="Mobile Reporting Test mit Steffen Leidel und Guy Degen" src="http://mobile-journalism.com/wp-content/uploads/2012/05/xxx.png" alt="" width="520" height="342" /></p>
<p>Eigene Erfahrungen und neue Erkenntnisse sammeln konnte ich in letzter Zeit beim Rumprobieren, u.a. mit den Kollegen <a href="https://twitter.com/#!/online_simple" target="_blank">Leidel</a> und <a href="https://twitter.com/#!/fieldreports" target="_blank">Degen</a>, im Gespräch mit verschiedenen Beteiligten der ARD, u.a. beim Technischen Betrieb des WDR, bei einem Besuch der Büros von <a href="http://soundcloud.com/apps/category/create-record" target="_blank">Soundcloud</a> und bei der re:publica, wo ich Måns Adler, Founder &amp; Evangelist des Videostreming-Dienstes <a href="http://bambuser.com/" target="_blank">Bambuser</a> getroffen habe. Am ergiebigsten waren aber die verschiedenen Workshops.</p>
<p><strong>Je einfacher, je besser</strong></p>
<p>Nach einem ersten Mobile Reporting Tag an der RTL Journalistenschule im Dezember (<a href="http://advent11.tumblr.com/" target="_blank">*</a>), folgte ein erster kleiner Workshop an der DW-Akadedmie (<a href="http://bonn2011.tumblr.com/" target="_blank">*</a>), dann ein recht umfangreiches 7-Tagesseminar im April 2012 (<a href="http://dwmove.tumblr.com/" target="_blank">*</a>). Erkenntnisse: Ein Plan oder Konzept für die anzufertigenden Produkte ist unerlässlich, oft reicht die konsequente Umsetzung einer Idee, um ein formschönes Ergebnis zu erzielen. Je einfacher die Hard- und Software, je besser. Was nützt das tollste Mikro, wenn man vergisst es auszusteuern. Was bringt das beste Programm, wenn man die Feinheiten nicht bedienen kann. Unterwirft man sich bestimmten Restriktionen – zum Beispiel der 5-Shot-Rule – , kann man an der konkreten Umsetzung feilen und versuchen das Optimum herauszuholen. Hier dazu exemplarisch ein Workshopergebnis von Antje (<a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=ETedimcUFFM" target="_blank">*</a>) – Erstkontakt mit iPhone, komplett produziert und geschnitten auf einem iPhone4. Dazu hier ihr Fazit (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=-p7h13MHaG4" target="_blank">*</a>).</p>
<p>Die gesammelten Gerätschaften sind Werkzeuge. Werkzeug wie Hammer. Wer sich auf den Daumen haut, kann nicht den Hammer dafür verantwortlich machen. Außerdem ist ein Hammer sehr praktisch um einen Nagel in die Wand zu schlagen. Ein Haus einreißen kann man damit nicht so richtig gut. Hier ein Video um die Qualitätsdebatte zu eröffnen. Kollege Leidel hat es freundlicherweise zusammengeschnitten, dazu wird es bald auch noch einen ausführlichen Artikel nebenan im <a href="http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/lab/" target="_blank">lab</a> geben. Wichtiger Hinweis: Alle verwendeten Kameras waren auf Automatik gestellt.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/41725511?byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" frameborder="0" width="473" height="266"></iframe></p>
<p>Über die Qualität der Produkte kann man diskutieren. In aller gebotenen Kürze festhalten würde ich folgendes: Smartphones sind definitiv nicht konzipiert worden, um damit professionell und ausschließlich journalistische Produkte anzufertigen. Das können größere, teuere und bessere Geräte viel besser. Zum Beispiel ein <a href="http://mobile-journalism.com/wp-admin/post.php?post=247&amp;action=edit&amp;message=10" target="_blank">Comrex Portable</a>. Den hat man leider nur nie in der Hosentasche dabei und Video in Full-HD kann der auch nicht.</p>
<blockquote><p>Von Marcus Bösch ist bei iTunes ein sehr empfehlenswertes, interaktives Handbuch zum Thema erschienen. Es kann <a title="Apple" href="http://itunes.apple.com/de/book/mobile-reporting/id498538947?mt=11">hier</a> direkt geladen werden.</p></blockquote>
<p><strong>Gadgetism</strong></p>
<p>Im Kontext von Good-enough reichen Smartphones aber inzwischen aus um sendefertiges Audio und ggf. auch Video zu produzieren. Abgesehen davon ermöglichen sie dialogische, interaktive und multimediale Echtzeitberichterstattung. Punkt. Das diskutiere ich gerne jederzeit mit dem Beispiel <a href="http://www.torial.com/blog/2012/03/die-journalisten-app-der-woche-ustream/#more-1071" target="_blank">Tim Pool</a> einmal durch. Schön auch, wenn man mit vielen verschiedenen Telefonen via Instagram quasi nebenbei kollaborativ eine Bilderwand bestückt. Das haben wir im Seminar <a href="http://mobile12.tumblr.com/" target="_blank">hier</a> ausprobiert. Und hier müsste meiner Ansicht nach auch noch weitergedacht werden. Wie kann ich neben klassischen Formaten auch multimedialen dezentralen Processjournalism mit Smartphones betreiben? Zum Phantasieanregen kann man <a href="http://collabracam.com/" target="_blank">Collabracam</a> mal einige Jahre in die Zukunft denken… Bis dahin ermöglichen es vielleicht Apps wie Torial (<a href="http://torial.com/" target="_blank">*</a>) gemeinsam und mobil an tollen Inhalten zu arbeiten. {<em>Disclaimer: Ich arbeite ab und zu für Torial</em>}</p>
<p style="text-align: center;"><img class="wp-image-261 aligncenter" title="Gadgetism" src="http://mobile-journalism.com/wp-content/uploads/2012/05/yyyy.jpg" alt="" width="520" height="389" /></p>
<p>Die Zahl mehr oder weniger sinnvoll einsetzbarer Zusatzhardware insbesondere für das iPhone steigt beständig. Apple-Nutzer verfügen offenbar über das nötige Geld, um sich diversen hochpreisigen Schnickschnack zu leisten. Wer auch nur halbwegs auf den aktuellen Stand kommen mag, der schaue kurz bei <a href="http://photojojo.com/store/" target="_blank">Photojojo</a>. Interessant aber, dass die Anzahl der Zusatzhardware offenbar in keinem Verhältnis zu etwaigen tollen Produkten steht. Die sucht man im Netz nämlich meist vergeblich.</p>
<p>Nach kurzem Rumprobieren mit der <a href="http://www.amazon.de/Tiffen-Steadicam-Smoothee-Schwebestativ-iPhone/dp/B004CJ8CS2" target="_blank">Tiffen Steadicam</a> und dem <a href="http://www.mobislyder.com/" target="_blank">Mobislyder</a> halte ich mal fest: Das mag in irgendeinem Kontext Sinn machen, aber das <a href="http://www.glidetrack.com/blog/news/how-to-make-a-movie-on-a-smart-phone/" target="_blank">Referenzbeispiel der BBC</a> haut mich jetzt persönlich nicht so vom Hocker. Ich bevorzuge den Weniger- ist-mehr-Ansatz. Und der bedeutet: Die Vorteile des Telefons wie geringe Größe und universelle Vergügbarkeit nutzen und mit minimalen Aufwand, maximalen Ertrag erzielen. Das geht, wenn man auf ein ruhiges Bild und guten Ton achtet überraschend gut, so lange man eine Verbindung und einen gefüllten Akku hat.</p>
<p><strong>To do </strong></p>
<p>Sinnvoll ist sicherlich ein Herausarbeiten nötiger App-Kenntnisse, zum Beispiel: <a href="http://lofimode.com/basic-iphone-photography-tips-on-exposure-focus-and-white-balance/" target="_blank">Basic iPhone Photography tips on Exposure, Focus and White Balance</a> und das Fokussieren auf eine kleine, aber feine Auswahl von Lieblingsapps (<a href="http://blogs.journalism.co.uk/2011/12/02/ten-ways-journalists-can-use-soundcloud/" target="_blank">*</a>), deren Funktionsumfang man kennt und beherrscht. Denn jede App hat ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. So nützt die tolle Audio App <a href="http://itunes.apple.com/us/app/fire-2-field-recorder/id436241643?mt=8" target="_blank">FiRe 2 – Field Recorder</a> wenig, wenn das gleichzeitige Abhören des Audios mit meinem Zusatz-XLR-Miniklinke-Adapter nicht funktioniert. Mitbedacht werden müssen ebenfalls die möglichen Exportfunktionen und vorhandene Codecs. Dann kann das Smartphone auch im Kontext qualitätsjournalistischer Standards Verwendung finden.</p>
<p><img class=" wp-image-263 alignleft" title="Bambuser" src="http://mobile-journalism.com/wp-content/uploads/2012/05/date.png" alt="" width="520" height="272" /></p>
<p>Stellt sich aber natürlich die Frage ob Smartphones überhaupt darauf warten, von so genannten Journalisten benutzt zu werden. Vermutlich nicht. Noch weniger, wenn man diesen derzeit herumgereichten <a href="http://stdout.be/2012/05/04/fungible/" target="_blank">Text</a> liest: I think journalism is being replaced. Das Foto hier stammt von einem Bambuser-Livestream aus Kairo. Es zeigt Polizisten. Und wurde von Polizisten gefilmt (<a href="http://bambuser.com/v/2146018" target="_blank">*</a>). Zwei Tage nach dem ein Demonstrant ähnliche Szenen aus einem anderen Blickwinkel gefilmt hatte (<a href="http://bambuser.com/v/2140945" target="_blank">*</a>).</p>
<p><strong>Und zwar jetzt</strong></p>
<p>Hier wäre für einen Journalisten vermutlich zunächst erstmal relevant wie man diese Quellen verifiziert. Dazu hier eine sehr schöne Textsammlung (<a href="http://www.poynter.org/latest-news/regret-the-error/171713/8-must-reads-that-detail-how-to-verify-content-from-twitter-other-social-media/" target="_blank">*</a>). Falls ein Journalist in der Nähe war, war ihm hoffentlich zumindest bewusst, dass man mit einem Telefon live streamen kann. Aktiv oder passiv. Es passiert. Und zwar jetzt.</p>
<p>Zwei neue Bücher geben bald darüber Auskunft. Der Mobile Reporting Field Guide (<a href="http://mobilereportingguide.com/" target="_blank">*</a>) und Mobile Journalism Tools And Techniques von Will Sullivan (<a href="http://mobilejournalismtools.com/hello-world/" target="_blank">*</a>). Weiterhin kostenlos erhältlich für das iPad oder als Textversion: mein kleines Büchlein zum Thema (<a href="http://mobile-journalism.com/2012/03/mobile-reporting-das-interaktive-ipad-buch/" target="_blank">*</a>). Hat jemand Lust an einer weiteren Auflage mitzuschreiben? Der Android-Teil fehlt zum Beispiel noch völlig. Freue mich über <a href="kontakt@mobile-journalism.com, " target="_blank">Mails</a> und Hinweise.</p>
<p>(Marcus Bösch ist Autor von &#8220;Universalcode&#8221; und hat dort das <a href="http://universal-code.de/das-projekt-universalcode/die-autoren/">Kapitel über &#8220;Mobile Reporting&#8221; verfasst. </a>)</p>
</div>
</div>
</article>
</div>
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		</item>
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		<title>Links oben: Mehr Digitales wagen!</title>
		<link>http://universal-code.de/2012/05/10/links-oben-mehr-digitales-wagen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=links-oben-mehr-digitales-wagen</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 07:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jakubetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Links oben]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie geht's weiter mit der digitalen Entwicklung in den Verlagen? Ein Universalcode-Autor hat dazu dem NDR ein spannendes Interview gegeben. Außerdem heute bei "Links oben": über das Suchen und Finden von Einfluss und eine Übersicht über Bezahlmodelle bei deutsche Zeitungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Wie geht&#8217;s weiter mit der digitalen Entwicklung in den Verlagen? Ein Universalcode-Autor hat dazu dem NDR ein spannendes Interview gegeben. Außerdem heute bei &#8220;Links oben&#8221;: über das Suchen und Finden von Einfluss und eine Übersicht über Bezhlmodelle bei deutsche Zeitungen.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://universal-code.de/wp-content/uploads/2012/05/ndr.jpg" rel='prettyPhoto'><img class=" wp-image-1757 aligncenter" style="border-style: initial; border-color: initial; display: block; margin-left: auto; margin-right: auto; border-width: 0px;" title="ndr" src="http://universal-code.de/wp-content/uploads/2012/05/ndr.jpg" alt="" width="411" height="247" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Universalcode-Autor Stefan Plöchinger kennt die Entwicklung der Digitalstrategien in Verlagen wie kaum ein anderer. Kein Wunder, als Chefredakteur von sueddeutsche.de ist er Tag für Tag damit beschäftigt. Im NDR-Medienmagazin <a title="NDR" href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/media/ploechinger105.html">&#8220;Zapf&#8221;</a> erklärt er, was wo passiert &#8212; und was nach seiner Meinung noch passieren müsste. Sehenswert.</p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p>Über das Thema &#8220;paid content&#8221; wird nach wie vor viel geredet. Kaum zu erwarten, dass sich daran ernsthaft in der nächsten Zeit etwas ändern sollte. Eine sehr schöne Übersicht darüber, wer in der deutschen Verlagslandschaft was verlangt oder erst noch verlangen will oder es möglicherweise einfach nur bleiben lässt, steht jetzt beim <a title="Journalist" href="http://www.journalist.de/aktuelles/meldungen/paywalls-oder-die-maer-vom-digitalen-deich.html">&#8220;Journalist&#8221;</a> online.</p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p>Es soll ja übrigens in diesem Land namens &#8220;Digitalien&#8221; eine ganz neue Spezies geben, im besten Neudeutsch nennt man sie &#8220;Influencer&#8221;. Was das sein soll, welche Unterscheidungen es bei ihnen gibt und wie man sie ausfindig macht &#8212; das ist <a title="Media-Treff" href="http://www.media-treff.de/index.php/2012/05/08/wie-man-influencer-findet-und-fur-sich-gewinnt/">hier </a>sehr anschaulich beschrieben.</p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p>Und weil wir gerade bei Thema Einfluss sind: Ob der von Facebook wohl irgendwann mal geringer wird? So weit muss ja nicht gleich gehen, immerhin aber stellt der <a title="Focus" href="http://www.focus.de/digital/internet/netzoekonomie-blog/soziale-netzwerke-facebook-waechst-langsamer_aid_741935.html">&#8220;Focus&#8221;</a> jetzt fest, dass es mit dem Wachstum des Riesen gerade etwas langsamer gehe. Was zwar irgendwie zu erwarten war, trotzdem aber ruhig mal erwähnt werden darf.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lobo und Tagesschau für GOA nominiert</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 06:58:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jakubetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nominierungen für den Grimme Online Award stehen fest. Unter den Kandidaten: Netzikone Sascha Lobo und ein Projekt, das vor allem aus medienpolitischen Gründen durchaus umstritten ist...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Nominierungen für den Grimme Online Award stehen fest. Unter den Kandidaten: Netzikone Sascha Lobo und ein Projekt, das vor allem aus medienpolitischen Gründen durchaus umstritten ist&#8230;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://universal-code.de/wp-content/uploads/2012/05/602px-Grimme_Online_Award-620x283.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignleft size-medium wp-image-1750" title="602px-Grimme_Online_Award-620x283" src="http://universal-code.de/wp-content/uploads/2012/05/602px-Grimme_Online_Award-620x283-300x136.jpg" alt="" width="300" height="136" /></a>Der GOA gehört inzwischen zu den begehrtesten Auszeichnungen in der Online-Welt. 25 Projekte sind in diesem Jahr nominiert worden, eingereicht worden waren natürlich deutlich mehr.</p>
<p>Breiter und vielfältiger könnte das Spektrum kaum sein, und das gilt für alle Aspekte, von den Inhalten bis zu den Formen, den Zielsetzungen und der inneren Aufbereitung“: So fasste Grimme-Direktor Uwe Kammann die Nominierungsphase zusammen. Besonders auffällig sei, dass Grenzen zwischen den Netzwelten und den Wirklichkeitsräumen zunehmend verschwänden, ebenso wie frühere Trennlinien zwischen Online- und Offline-Medien: „Das Netz bietet in seinen besten Beispielen eine hochproduktive Erweiterung aller Bereiche der Lebens- und Medienwirklichkeiten.“</p>
<p>Die Unterscheidung zwischen online und offline, real und virtuell verliere an Trennschärfe und Bedeutung, betont auch die Nominierungskommission in ihrem Statement. „Auffallend viele Angebote wurden vorgeschlagen, die im Sinne einer erweiterten Realität die Netzwelt mit dem öffentlichen Raum verbinden. Die Netzwelt und der Ort, an dem wir uns befinden, verschmelzen miteinander.“ Beispielhaft für diese Entwicklung seien die nominierten Angebote in der Kategorie Spezial: „Memory Loops“ , ein Audiokunstwerk, das mittels Tonspuren zu Orten des NS-Terrors in München führt, und „RADIOORTUNG“ (Deutschlandradio) mit ortsbezogenen Handy-Hörspielen für öffentliche Räume in Berlin und Köln.</p>
<h4>&#8220;Webseiten erklären sich neuen Besuchern zu schecht&#8221;</h4>
<p>Insgesamt vermisst die Nominierungskommission bei manchen, auch den qualitativ insgesamt herausragenden Produktionen, eine bessere Auffindbarkeit, mehr Vernetzung mit der Zielgruppe sowie ausführlichere Informationen zu den Betreibern und der Idee hinter der Onlinepräsenz: „Viele Webseiten erklären sich ihren neuen Besuchern viel zu schlecht“, so die Kommission.</p>
<p>Positiv würdigt das Auswahlgremium die Einreichungen, die Publizistik und künstlerische Aspekte gekonnt verbinden. Besonders überzeugen konnten die Dokumentation „360 Grad Zürich Langstrasse“ des Schweizer Fernsehens sowie die beiden Webdokumentationen von ARTE, „Amazonien – die Seele der Indios“ und „New York Minute“. Über eine zunehmend relevante Kunstform berichtet das Webradio &#8220;hörbuchFM&#8221;, das sich umfassend mit den immer beliebteren Hörbüchern beschäftigt.</p>
<p>Mehrere in den Kategorien Information sowie Wissen und Bildung nominierte Seiten beschäftigen sich – wenn auch mit ganz unterschiedlichen Mitteln – mit historisch und gesellschaftspolitisch relevanten Themen: &#8220;Geheimsache Mauer&#8221; bietet die Möglichkeit, die Geschichte der Mauer nachzuerleben. Das Online-Magazin „klimaretter.info“ berichtet tagesaktuell über Energiepolitik und den Klimawandel, während das „MiGAZIN“ einen fundierten Beitrag zur Integrationsdebatte in Deutschland und das Blog „Zukunft Mobilität“ zur Entwicklung zukunftsfähiger Mobilitätskonzepte liefern. Das Online-Lexikon „Lobbypedia“ sammelt Wissen über die Einflussnahme von Unternehmen und Lobbyorganisationen auf Politik und Öffentlichkeit.</p>
<p>Die Parteienspendenfinanzierung transparent macht das interaktive „Parteispenden-Watch“ der taz. Die Nominierungskommission hebt in ihrer Begründung vor allem die überzeugende Datenvisualisierung dieses Angebots und des ebenfalls nominierten „Zugmonitor“ der Süddeutschen Zeitung, einer Live-Karte zu Verspätungen im Bahn-Fernverkehr, hervor. Beide Angebote wurden von OpenDataCity umgesetzt.</p>
<p>Viele beeindruckende Porträt- und Interviewprojekte wurden in diesem Jahr für den Grimme Online Award eingereicht. Für die Endrunde nominierte Projekte, die für diese Entwicklung stehen, sind die Fotofilm-Serie „berlinfolgen.de“ (2470media in Kooperation mit der taz) und das Videoangebot „140 Sekunden“, das die Geschichten und die Köpfe hinter interessanten oder rätselhaften Twitter-Nachrichten zeigt.</p>
<h4>Erstmals auch Apps nominiert</h4>
<p>Hervorzuheben sind auch die Nominierungen interessanter Autoren-Persönlichkeiten wie Sascha Lobos „Mensch-Maschine“-Kolumne bei Spiegel Online und das Reiselogbuch „Vor mir die Welt“ der Journalistin Meike Winnemuth. Der Twitter-Account @reporterZDF, der Youtube-Kanal des Musikers Klaus Kauker, „Spielverlagerung.de“, ein Gemeinschaftsprojekt rund um die Kunst der Taktik im Fußball und die Website „Design made in Germany“ der Designprofis um Nadine Roßa bieten hervorragend aufbereitete Einblicke in die Arbeit der Autoren.</p>
<p>Zum ersten Mal in der Geschichte des Grimme Online Award konnten in diesem Jahr auch Apps eingereicht werden. Die Auswahl für die Nominierungskommission war dabei vielfach allein dadurch eingeschränkt, dass viele Apps nicht plattformübergreifend zur Verfügung stehen – eine Voraussetzung für die Nominierung. Überzeugen konnten die Apps der Tagesschau und der Frankfurter Rundschau.</p>
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		<title>Medientage: Meckel als Groß-Moderatorin?</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 06:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jakubetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Medientage in München finden in diesem Jahr vom 24. bis 26. Oktober statt. Thematisch befassen sie sich mit dem Medienwandel. Daneben gibt es angeblich auch einen neuerlichen Moderatorenwechsel bei der so genannten Elefantenrunde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Medientage in München finden in diesem Jahr vom 24. bis 26. Oktober statt. Thematisch befassen sie sich mit dem Medienwandel. Daneben gibt es angeblich auch einen neuerlichen Moderatorenwechsel bei der so genannten Elefantenrunde.</strong></p>
<p><a href="http://universal-code.de/wp-content/uploads/2012/05/logo.png" rel='prettyPhoto'><img class="alignleft size-full wp-image-1744" title="logo" src="http://universal-code.de/wp-content/uploads/2012/05/logo.png" alt="" width="100" height="131" /></a></p>
<p>Nach Informationen des Kress-Reports soll in diesem Jahr Miriam Meckel das Zusammentreffen der Großen der Branche moderieren. Erst im vergangenen Jahr hatte WiWo-Chefredakteur Roland Tichy diese Rolle von Ex-Focus-Chef Helmut Markwort übernommen.</p>
<p>Erste Programmpunkte werden vermutlich<a href="http://www.medientage.de/"> in den nächsten Wochen bekanntgegeben. </a></p>
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		<title>Ein Sellerie für ein missglücktes Video</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 05:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jakubetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Was die "Goldene Himbeere" für Kinofilme ist, wird die "Silberne Sellerie" für Webvideos. Die etwas zweifelhafte Ehre als erster Gewinner dieses "Preises" ist jetzt BMW zuteil geworden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was die &#8220;Goldene Himbeere&#8221; für Kinofilme ist, wird die &#8220;Silberne Sellerie&#8221; für Webvideos. Die etwas zweifelhafte Ehre als erster Gewinner dieses &#8220;Preises&#8221; ist jetzt BMW zuteil geworden.</strong></p>
<p><a href="http://universal-code.de/wp-content/uploads/2012/05/sellerie-300x116.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="aligncenter size-full wp-image-1739" title="sellerie-300x116" src="http://universal-code.de/wp-content/uploads/2012/05/sellerie-300x116.jpg" alt="" width="300" height="116" /></a></p>
<p>Ende März war es der Deutsche Webvideopreis, mit dem die Webvideoakademie auf sich aufmerksam machte. Nicht ganz so ernst gemeint, dennoch originell: der Umkehrschluss, der jetzt auf der Re:publica veranstaltet wurde. Die &#8220;Silberne Sellerie&#8221; ging dabei an ein Video, das BMW erstellen ließ. <a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=VM36TAo6i5o#!">In einem Rap </a>sollte auf die Vorzüge einer Ausbildung bei den Autobauern aufmerksam gemacht werden &#8211;es wurde so unfreiwillig komisch, dass die Menschen eher darüber lachten, als es toll zu finden.</p>
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		<title>Der Blick in den &#8220;Spiegel&#8221; &#8211; nur noch gegen Geld?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 07:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jakubetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Grundsatzstreit, der für die ganze Branche spannend wird: Beim "Spiegel" wird gerade nach übereinstimmenden Medienberichten darüber debattiert, ob das kostenlose Angebot dem Verkauf des Heftes schadet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Grundsatzstreit, der für die ganze Branche spannend wird: Beim &#8220;Spiegel&#8221; wird gerade nach übereinstimmenden Medienberichten darüber debattiert, ob das kostenlose Angebot dem Verkauf des Heftes schadet.</strong></p>
<div id="attachment_1716" class="wp-caption aligncenter" style="width: 533px"><a href="http://universal-code.de/wp-content/uploads/2012/05/spiegelonline.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="wp-image-1716 " title="spiegelonline" src="http://universal-code.de/wp-content/uploads/2012/05/spiegelonline.jpg" alt="" width="523" height="316" /></a><p class="wp-caption-text">Bald nur noch gegen Geld? Der &quot;Spiegel&quot; macht sich Gedanken, der Rest der Branche beobachtet interessiert.</p></div>
<p>Es gibt zumindest Zahlen, die diesen Schluss theoretisch nahelegen könnten. Die Auflage der gedruckten Ausgabe ist im letzten Jahr zurückgegangen, während die Zahlen bei SPON steigen. Eine erste Konsequenz hat der Verlag daraus bereits gezogen: Die Zahl der Artikel aus dem Heft, die auch online erscheinen, werden auf Null gefahren, auch der Zugang auf die archivierten Heftgeschichten ist nicht mehr nach zwei, sondern erst nach vier Wochen möglich. Trotzdem blieb nach langen Debatten hausintern wohl die Frage: Wie halten wir das künftig <a title="Zeit online" href="http://www.zeit.de/2012/18/Spiegel-Verlag/komplettansicht">mit einer Bezahlschranke?</a></p>
<p>Die Frage stellt sich in der Tat &#8212; schon lange und auch immer wieder. Tatsache ist: In Deutschland gibt es momentan keine Nachrichtenseite, die flächendeckend auf Bezahlinhalte setzt. Zu groß sind die Bedenken, auf einen Schlag eine große Zahl von Lesern zu verlieren. Zudem:  Durchsetzbar wäre <em>paid content</em> für Nachrichtenseiten wohl nur dann, wenn es keine kostenlosen Alternativen mehr gäbe. Das aber steht kaum zu erwarten, schließlich müssten sich dann Verlage, Radiosender, privater und öffentlich-rechtlicher Rundfunk auf eine gemeinsame Vorgehensweise einigen. Das wäre alleine schon deswegen kaum möglich, weil beispielsweise ARD und ZDF für ihre Seiten kein Geld verlangen dürften.</p>
<blockquote><p><strong>Abomodelle und Tagespässe: </strong>Um die Inhalte einer Webseite vollständig nutzen zu können, benötigt der User ein Abo bzw. einen Tagespass.  Die Abos beginnen meistens bei Monatszugängen und können bis für zwei Jahre gebucht werden. Ungewöhnlicher sind beispielsweise Wochenpässe.</p>
<p><strong>Metered pay wall: </strong>Eine Art Mehrstufen-System, bei dem der Nutzer eine bestimmte Zahl von Artikeln kostenlos lesen kann. Erst nach Erreichen dieser Limits wird er zur Kasse gebeten bzw. kann er nur noch weiterlesen, wenn er dafür bezahlt.</p>
<p><strong>Pay per use/click: </strong> Einzelne Artikel auf der Webseite kosten Geld und können erst gelesen werden, wenn man speziell dafür bezahlt hat. Unterschiedlich ist, ob der Artikel dann quasi dem Nutzer dauerhaft oder nur für beschränkte Zeit zur Verfügung steht. Beim &#8220;Straubinger Tagblatt&#8221; beispielsweise kann man dann auch solche bezahlten Artikel nur für 24 Stunden nutzen.</p></blockquote>
<p>Umgekehrt verweisen Befürworter eines Bezahlmodells gerne auf die &#8220;New York Times&#8221;, die nach einem ersten vorzeitig beendeten Versuch inzwischen mit der Idee einer sogenannten <em>metered pay wall </em>den bezahlten Inhalt etabliert hat. Das Modell sieht seit April nur noch eine Zahl von 10 kostenlosen Artikeln vor, die man lesen kann, eher zur Kasse gebeten wird. Auch das ist ein Indiz dafür, dass das Modell funktioniert. Bisher waren es nämlich 20 kostenlose Beiträge gewesen. Und zumindest spricht das Modell der <em>metered pay wall</em> auch dafür, dass es sich vermutlich niemand leisten kann, sein  Angebot generell kostenpflichtig zu machen und einen Zugang auf die Seite nur für Abonnenten zu gestatten. Auch die Modelle in Deutschland, bei denen Verlage Teile der Inhalte kostenpflichtig gemacht haben, gestatten einen generell kostenlosen Zugang, ehe dann bei bestimmten Inhalten die ominöse Bezahlschranke heruntergelassen wird.</p>
<p>Unter den großen Nachrichtenseiten in Deutschland wäre der &#8220;Spiegel&#8221; also die erste, die weite Teile nur noch gegen Geld zur Verfügung stellen wird. Der Rest der Brache würde dieses Experiment &#8212; sofern es denn kommt &#8212; sicher mit großer Spannung verfolgen.</p>
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		<title>Links oben: Twitter im Aufwind, Adobe als Vermieter</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 08:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jakubetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Links oben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Aufsteiger will sich endgültig in Deutschland etablieren -- und ein etabliertes, aber teures Unternehmen versucht sich mit einem neuen Geschäftsmodell...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Aufsteiger will sich endgültig in Deutschland etablieren &#8212; und ein etabliertes, aber teures Unternehmen versucht sich mit einem neuen Geschäftsmodell&#8230;</strong></p>
<p><a href="http://universal-code.de/wp-content/uploads/2012/04/Logo-Mix.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="aligncenter size-full wp-image-1689" title="Logo-Mix" src="http://universal-code.de/wp-content/uploads/2012/04/Logo-Mix.jpg" alt="" width="434" height="295" /></a></p>
<p>Ist es möglich, dass Twitter ein Phänomen ist, das speziell bei uns Medienleuten irgendwie ein bisschen überbewertet ist? In der Welt außerhalb der Medien jedenfalls hört man bei weitem nicht so viel vom 140-Zeichen-Gezwitscher. Dennoch sieht man sich dort auf einem guten Weg, zumal in Deutschland. Dort haben im März erstmals mehr als 4 Millionen Menschen die Webseite besucht. Nachdem im Jahr 2010 die Nutzerzahl in Deutschland kaum gestiegen war, befindet sich der Kurznachrichtendienst seit rund einem Jahr spürbar im Aufwind. Indes: Bei den meisten der Besucher handelt es sich <a title="Focus Online" href="http://www.focus.de/digital/internet/netzoekonomie-blog/social-media-twitter-durchbricht-die-4-millionen-marke-in-deutschland_aid_740627.html">um passive Nutzer.</a></p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p>Und weil wir gerade mal wieder von sozialen Netzwerken sprechen: Bei der &#8220;Wirtschaftswoche&#8221; gibt es eine sehr schöne Sammlung von Infografiken zu diesem Thema. Wer auf der Suche nach solchem Material zu Facebook, Twitter und anderen ist, ist <a title="WiWo" href="http://blog.wiwo.de/look-at-it/2012/04/23/infografiken-facebook-twitter-foursquare/">hier genau an der richtigen Stelle.</a></p>
<p style="text-align: center;">***</p>
<p>Bisher war das mit richtiger, hochwertiger Multimedia-Software so eine Sache:  Wollte man sie kaufen, wurde das eine richtig teure Angelegenheit, vor allem bei Marktführer Adobe. Dessen Creative Suite schlug gerne mal mit mehreren tausend Euro zu Buche. Jetzt gibt es auch ein Modell, mit dem man die CS 6 &#8220;mieten&#8221; kann. Rund 60 Euro sollen monatlich für die Vollversion fällig sein, sofern man sich mindestens für ein Jahr lang bindet. Die CS 6 soll ab 7. Mai in den Handel kommen, <a title="Heise Online" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Adobe-veroeffentlicht-Creative-Suite-6-1543043.html">wie Heise online berichtet.</a></p>
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		<title>Blogger und Zeitungen: In herzlicher Ignoranz</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 08:24:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jakubetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Blogs und klassische Medien - das sind anscheinend immer noch zwei sehr getrennte Welten, die sich gegenseitig wenig wahrnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Macromedia-Hochschule in München.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Blogs und klassische Medien &#8211; das sind anscheinend immer noch zwei sehr getrennte Welten, die sich gegenseitig wenig wahrnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Macromedia-Hochschule in München.</strong></p>
<div id="attachment_1701" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://universal-code.de/wp-content/uploads/2012/04/6955819312_9a9644776d.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-medium wp-image-1701" title="6955819312_9a9644776d" src="http://universal-code.de/wp-content/uploads/2012/04/6955819312_9a9644776d-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Papier und Blogs: Das passt immer noch nur in seltenen Fällen zueinander.</p></div>
<p>Ziel dieser Studie war es festzustellen, wie sich diese beiden Welten gegenseitig inspirieren und Anstöße geben. Dabei wurden auf Blogseite solche Blogs ausgewählt, die sich mit den Landtagswahlen des vergangenen Jahres beschäftigten und nicht von Politikern betrieben wurden. Als Beleg für die klassischen Medien wurden Tageszeitungen herangezogen.  Erstaunliches Ergebnis: Von den in den Zeitungsartikeln genannten Quellen entfielen nur 0,19 Prozent auf Blogs, 0,16 Prozent auf Twitter und 0,06 Prozent auf Facebook. Umgekehrt sah es noch düsterer aus: Nur zwei Blogeinträge nahmen Bezug auf auf traditionelle Medien.</p>
<p>Am Rande kam die Studie aber zu einer interessanten Erkenntnis über den Zustand der deutschen Blogosphäre: Zumindest wenn es um klassische Politik geht, ist sie möglicherweise weitaus schwächer, als man sich das vorstellt.  Die Studie beklagt u.a., wenig relevante Blogs zu diesem Thema gefunden zu haben. Insgesamt wurden deshalb nur 171 Einträge untersucht.</p>
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		<title>Google bietet eine neue Wolke</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 08:05:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jakubetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>

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		<description><![CDATA[CD´s, USB-Sticks, mobile Festplatten? Das Zeitalter der kopierten und verschobenen Daten für die Tasche gehören vermutlich bald der Vergangenheit an. Virtuelle Speicher in der Wolke, im Netz - das ist schon jetzt Gegenwart. Mit dem neuen Google Drive steht Journalisten bald eine Alternative zur bisher dominierenden Dropbox zur Verfügung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CD´s, USB-Sticks, mobile Festplatten? Das Zeitalter der kopierten und verschobenen Daten für die Tasche gehören vermutlich bald der Vergangenheit an. Virtuelle Speicher in der Wolke, im Netz &#8211; das ist schon jetzt Gegenwart. Mit dem neuen Google Drive steht Journalisten bald eine Alternative zur bisher dominierenden Dropbox zur Verfügung.</strong></p>
<p><a href="http://universal-code.de/wp-content/uploads/2012/04/google_drive.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="alignleft size-medium wp-image-1696" title="google_drive" src="http://universal-code.de/wp-content/uploads/2012/04/google_drive-300x170.jpg" alt="" width="300" height="170" /></a></p>
<p>5 Gigabyte Speicher kostenlos, 25 GB gibt es für 2,50 Dollar im Monat, 100 GB kosten 5 Dollar. Die maximale Speicherkapazität beträgt 1 Terrabyte. Dafür werden dann  50 Dollar monatlich fällig. Für Windows- und Mac-Rechner bietet Google lokal installierbare Programme an. Damit sollen die Dateien, ähnlich wie bei Dropbox, synchronisiert werden. Damit wird das Dateimanagement erheblich erleichtert, weil alle Rechner immer automatisch auf dem neuesten Stand wären. Zudem gibt es eine Anwendung für Smartphones mit dem Betriebssystem Android, eine Version für Apple-Geräte ist angekündigt. Google ermöglicht externen Entwicklern, den Online-Speicher über Schnittstellen für ihre eigenen Anwendungen zu nutzen. Google kündigte zudem eine enge Verzahnung mit Diensten wie Docs oder Google + an.</p>
<p>Im Browser ist das Angebot unter <a title="Google drive" href="http://drive.google.com ">http://drive.google.com </a>zu erreichen. Bisher erhalten aber viele Nutzer lediglich den Hinweis, dass ihre Festplatte noch nicht freigeschaltet sei. Man kann aber eine Benachrichtigungsfunktion aktivieren.</p>
<p>Ein Preisvergleich u.a. mit Dropbox, Microsoft und Apple findet sich <a title="Engagdet" href="http://www.engadget.com/2012/04/24/google-drive-vs-the-competition-dropbox-skydrive-icloud/">hier.</a></p>
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		<title>Rundshow: Eine Nicht-Sendung für neues Fernsehen</title>
		<link>http://universal-code.de/2012/04/12/rundshow-eine-nicht-sendung-fur-neues-fernsehen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rundshow-eine-nicht-sendung-fur-neues-fernsehen</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 14:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jakubetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Selten hat ein TV-Projekt für so viel Aufsehen gesorgt: Mit der "Rundshow" startet der Journalist und Universalcode-Autor Richard Gutjahr ein Hybridformat, bei dem nicht einfach nur ein paar Tweets in der der Sendung vorgelesen werden sollen. "Rundshow" nennt sich das Format, das ab Mai zunächst für vier Wochen lang auf Sendung gehen soll. Gesendet wird die Rundshow von Gutjahrs Heimatsender, dem Bayerischen Rundfunk.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Selten hat ein TV-Projekt für so viel Aufsehen gesorgt: Mit der &#8220;Rundshow&#8221; startet der Journalist und Universalcode-Autor Richard Gutjahr ein Hybridformat, bei dem nicht einfach nur ein paar Tweets in der der Sendung vorgelesen werden sollen. &#8220;Rundshow&#8221; nennt sich das Format, das ab Mai zunächst für vier Wochen lang auf Sendung gehen soll. Gesendet wird die Rundshow von Gutjahrs Heimatsender, dem Bayerischen Rundfunk.</strong></p>
<div id="attachment_1673" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://universal-code.de/wp-content/uploads/2012/04/Pirat7.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-full wp-image-1673" title="Pirat7" src="http://universal-code.de/wp-content/uploads/2012/04/Pirat7.jpg" alt="" width="480" height="321" /></a><p class="wp-caption-text">Eine neue Form des &quot;Fernsehens&quot;: Richard Gutjahr und Team arbeiten an der Rundshow. (Foto: rundshow.de)</p></div>
<p>Das alleine ist ja schon erstaunlich genug. Der BR galt bisher kaum als ein besonders innovativer, geschweige denn netzaffiner Sender. Das durchschnittliche Publikum ist über 60 und in den vergangenen Jahren galt es ja schon als innovativ, wenn man ein leicht modifiziertes Programm als &#8220;Reform&#8221; bezeichnen durfte. Inmitten dieser öffentlich-rechtlichen Größe führte der Journalist Gutjahr ein merkwürdiges Doppelleben. Im Netz hatte er es zu einiger Berühmtheit gebracht, im BR hingegen stand er abends vor der Kamera und moderierte die Spätausgabe der Nachrichtensendung &#8220;Rundschau&#8221;.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/CFDK9lUeikM" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Schon vor gut einem Jahr fing Gutjahr an, sich öffentlich Gedanken zu machen, wie eine Art &#8220;neues Fernsehen&#8221; aussehen könnte. Eines, das sich das Beste aus beiden Welten zunutze macht. Eines steht aber von vornherein fest: &#8220;Bei der rundshow geht es weniger um eine neue „Sendung“ (Das Wort gilt bei uns im Team als verpönt), als vielmehr darum, unserem härtesten Kritiker gegenüber zu treten: dem Zuschauer.&#8221; Schreibt Gutjahr in seinem Blog, wo er auch die Entstehungsgeschichte noch einmal ausführlich beschreibt.</p>
<p>Frontmann der neuen Nicht-Sendung ist Gutjahr selbst, dazu kommen zwei prominente Gast-Moderatoren: der Düsseldorfer Radiojournalist Daniel Fiene (auch er einer der Atomen von Universalcode) und das Berliner Netzwesen Sascha Lobo, den meisten vermutlich bekannt als Sascha Lobo. Ab 14. Mai ist die &#8220;rundshow&#8221; jeden Tag on air, im TV ebenso wie auf allen anderen denkbaren digitalen Kanälen. Und damit die Zuschauer, ganz Web 2.0 eben, von vornherein mit dabei sind, gibt es ein <a title="Rundshow" href="http://rundshow.de/">Blog</a>, in dem täglich über das Neueste aus dem Lager der TV-Piraten berichtet wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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