Digitales Leben 21. November 2016

Was vom Desktop übrig bleibt…

by Christian Jakubetz

So kurz vor dem nächsten Jahreswechsel wird man das ja wohl mal sagen dürfen: Die Dinge in unserer kleinen Medienwelt haben sich 2016 mal wieder sehr viel heftiger geändert als zu erwarten war. Ein paar Geschichten über den Medienwandel aus dieser Welt, auf der gerade kein Stein auf dem anderen bleibt…

Medienwandel Mobile Media Day
Mobile Welt – die wichtigste Veränderung beim Medienwandel. (Foto: Jakubetz)

Obacht, ganz neue Erkenntnis: Das Netz und überhaupt die ganze Medienwelt werden mobil. Ach was, eigentlich ist das ja schon eine geraume Zeit so. Nicht nur deswegen gibt es in Würzburg den „Mobile Media Day“, der in diesem Jahr schon zum vierten Mal stattfand. Auf der Startseite finden sich inzwischen eine ganze Reihe von Video-Interviews mit den Teilnehmern – von denen die allermeisten sogar ziemlich interessant sind.  Wichtigste Erkenntnis aus dieser Sache mit dem Medienwandel: Mobilität wird für alles, was irgendwie mit Medien zu tun hat, das Thema Nummer eins.

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Dazu passt übrigens ganz gut, dass auch Google seine Indexierung umstellt. „Mobile first“ ist auch dort inzwischen die oberste Devise. Was ja auch irgendwie naheliegend ist: Die meisten Suchanfragen bei Google kommen von mobilen Geräten – die Suchergebnisse orientieren sich aber immer noch primär an Desktop-Resultaten. Wer jetzt leicht hektisch wird, findet hier nicht nur weitere Hintergründe, sondern auch ein paar Tipps, wie man mit dieser Veränderung am besten umgeht.

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Und was schließlich auch zu so einem richtigen Medienwandel gehört: Dabei werden gerade ungefähr alle Gewissheiten auf den Kopf gestellt. Und manches von dem, was da gerade passiert, erscheint auf den ersten Blick absurd. Manchmal sogar noch auf den zweiten oder dritten. Aber gut, haben wir nicht gerade die Wahl hinter uns, die auch reichlich absurd erscheint? Kann man aber im Nachhinein besser versehen, wenn man sich ansieht, wie widersprüchlich der Umgang von Menschen mit sozialen Netzwerken ist. Und wie sehr sich die Bedeutung der eigenen Filter Bubble verstärkt, ob man will oder nicht…

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