Links oben 13. September 2016

Links oben: Die Sache mit dem Geld verdienen…

by Christian Jakubetz

Die einen versuchen es mit Videos, die anderen sind mit erstaunlich konservativen Modellen erfolgreich: Die Frage nach dem Geld und wie man es am besten verdient – heute bei „Links oben“…

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Mehr Videos – mehr Erlöse? Twitter setzt künftig auf mehr Bewegbild-Inhalte.

Alle reden über Videos – nur bei Twitter spielen die Bewegtbilder immer noch eine vergleichsweise geringen Rolle, wenn man sich mal die Konkurrenz von Facebook oder Snapchat vor Augen führt. Das soll sich jetzt ändern. Und um auch einen richtigen Anreiz zu bieten, winkt Twitter den Einstellern von Videos mit einer Beteiligung von 70 Prozent am Werbesatz – bisher allerdings nur in den USA. Wenn´ s dort gut läuft, dürfte es aber nur eine Frage der Zeit sein, bis dieses Modell auch nach Deutschland kommt…

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Während sie bei Twitter mal wieder auf der Suche nach einem halbwegs funktionierenden Geschäftsmodell sind, hält sich ausgerechnet ein Vertreter einer Branche wacker, die man immer wieder mal gerne über ihr bevorstehendes Ende informiert: Im Norden der Republik gibt es eine kleine Lokalzeitung, die beliebter ist als alle anderen in Deutschland. Eine Spurensuche mitten in der Provinz…

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Apropos „bevorstehendes Ende“: Ist es aber auf der anderen Seite nicht so, dass Tageszeitungen aller Krisen zum Trotz aktuell immer noch halbwegs passabel Geld verdienen? Und dass man die Zeit, bis gedrucktes Papier vielleicht wirklich keine Option mehr ist, ganz gut nutzen könnte zur Entwicklung neuer Angebote? Könnte man – und diese Angebote könnten zudem mehr sein als E-Commerce-Angebote oder sonstige eher journalismusferne Aktivitäten…

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