Links oben 28. Februar 2015

Links oben: SZ lässt die Schranke runter

by Christian Jakubetz

Ein soziales Netzwerk, das keines sein will, eine großartige Web-Doku und ein neues Mitglied im Club der bezahlpflichtigen Seiten – das alles heute bei „Links oben“.

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Schluss mit gratis: Die SZ lässt die Bezahlschranke runter. (Foto: Jakubetz)

 

Zum Thema „Zukunft“ gehört natürlich auch die Finanzierung von Journalismus. Und da setzen mittlerweile immer mehr auf Paid Content. Neuester Zugang bei den Anbietern von Bezahlinhalten im Netz: die „Süddeutsche Zeitung“, die nach Informationen des „Spiegel“ ab dem April die Bezahlschranke runterlässt. Allerdings mit einem „meered Model“, das eine vergleichsweise großzügige Zahl von kostenlosen Beiträgen vorsieht…

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Wenn es um soziale Netzwerke geht, dann wird in letzter Zeit auch „Pinterest“ immer öfter genannt. Aber ist es überhaupt eines? Braucht man noch eines? Ein paar spannende Einsichten zur digitalen Medienzukunft vom Co-Gründer von „Pinterest“ – garniert mit einem hübschen Zitat: „“Pinterest is not a social network. Really. It’s not about your friends! The last thing I need is another messaging app, y’know?”

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Zu den spannendsten Dinger der digitalen Journalismus-Zukunft gehört in jedem Fall auch eine Darstellungsform, für die es immer noch nicht den einen Namen gibt, auf den sich alle einigen können. Was aber auch keine echte Rolle spielt, solange solche Dinge dabei herauskommen wie dieses Stück des „Tagesanzeigers“ in Zürich, der die Geschichte eine der größten sozialen Katastrophen der Schweiz vor 20 Jahren noch einmal nachgezeichnet hat. Ach ja, übrigens: Der „Tagi“ nennt sein Stück selbst eine „Web-Doku“. Auch keine schlechte Bezeichnung.

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