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Woher kommt die Wut auf Medien? Und auf welchen Kanälen will man dem Publikum künftig Geschichten erzählen? Etliche Fragen und ein paar Antworten – heute bei “Links oben”.

Ein bisschen ist das ja wie beim Fußball: Von Medien und Journalismus haben alle irgendwie Ahnung, die handelnden Akteure machen ungefähr alles falsch und überhaupt ist diese “Systempresse” etwas, worüber man bestenfalls verdrossen sein kann. Der Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen hat sich Gedanken gemacht, warum diese Medienverdrossenheit view viagra erection Und stellt fest, dass sie zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt kommt: “Es besteht eine eigene Tragik darin, dass die pauschale Kritik die Qualitätsmedien in einem Moment trifft, in dem manche von ihnen um ihre Existenz kämpfen. Eigentlich müsste in diesen Zeiten die Solidarität besonders groß sein. Die Mode einer grassierenden Medienverdrossenheit ist in der gegenwärtigen Situation fatal. Sie vergiftet das Beziehungsklima, von dem guter Journalismus lebt.”

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Hoffnungsträger der Branche: Smartphones und Tablets. (Foto: Cristine Litz/pixelio.de)

Hoffnungsträger der Branche: Smartphones und Tablets. (Foto: Cristine Litz/pixelio.de)

Mit Verdrossenheit haben die Kollegen der “New York Times” vermutlich weniger zu kämpfen.  Aber natürlich schon auch mit sich verschlechternden Rahmenbedingungen und mit der Frage, wie es denn jetzt überhaupt weitergehen soll insbesondere mit den gedruckten Medien. Im Gespräch mit der viagra online us pharmacy bricht er eine Lanze dafür, einfach nur gute Geschichten zu erzählen, ganz egal, auf welchem Trägermedium: “Die technische Entwicklung mag vordergründig dafür sprechen, dass Print schrumpft, aber Technologie bewegt sich ja nicht nur in eine Richtung. Wer weiß, ob die gedruckte Ausgabe eines Tages nicht anders aussieht, sich anders anfühlt. Mein Ziel als Chefredakteur ist, dafür zu sorgen, dass wir die besten Geschichten produzieren – ob als Video, als Foto-Essays oder im geschriebenen Wort.”

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Neue Kanäle und viele neue Darstellungsformen – aber welche? Und wie soll das dann am Ende aussehen? Bei einer Tagung in Österreich hat der Chefredakteur von Zeit Online, Joche Wegner, die Arbeitsweisen und die künftigen Ideen seiner Redaktion vorgestellt. Und dabei auch klar gemacht, dass es langfristige Planungen bei dynamischen Medien wie im Netz kaum mehr möglich sind.

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