Links oben 7. Juli 2014

Links oben: Wie Medien im Netz aussehen könnten

by Christian Jakubetz

Und mal wieder geht es um die Zukunft: um eine neue Startseite für das Netz, um Leserdebatten auf Augenhöhe – und wie so oft die Frage, wie man das alles finanzieren soll. Der Überblick bei „Links oben“.

digg

 

Ein Kurator als eine intelligente Stoffsammlung? Bei „Digg“ glaubt man das jedenfalls – und will deshalb bei einem Neustart versuchen, nicht einfach nur eine bessere Leseliste zu werden. Bei „Spiegel Online“ gehen sie sogar so weit, dass sie „Digg“ für eine mögliche „schlaue Startseite“ des Internets halten. Zumindest in Zukunft, zumindest vielleicht.

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Apropos: Schlau ist vielleicht nicht gerade das Attribut, das man jeder Diskussion im Netz zusprechen kann. Auch bei „Qualitätsmedien“ wie beispielsweise „süddeutsche.de“ ist man vor Trollen und anderen Unannehmlichkeiten nicht so ganz gefeit. Deren Chefredakteur Stenz Plächinger fordert deswegen jetzt neue Formen der Leserbeteiligung. Nicht weniger, aber anders: Am Ende soll eine Debatte auf Augenhöhe stehen.

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Und schließlich der gefühlt 1264. Teil der beliebten Serie „Wie finanzieren sich Medien künftig?“: David Schraffen setzt für sein neu geschaffenes Recherche-Büro auf satte Zuwendungen aus Stiftungsgeldern, Richard Gutjahr glaubt hingehen eher an die kleinteilige Bezahlung von einzelnen Geschichten. Die sich daraus entwickelte Debatte: hier.

 

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