Links oben 16. Juni 2014

Links oben: Stirb langsam und wachse schnell

by Christian Jakubetz

Warum der Begriff „Zeitungssterben“ global betrachtet nicht so ganz stimmt, wer in Deutschland die höchsten Digitalanteile an der Auflage hat und wieso Social-Media-Redakteure immer wichtiger werden – heute bei „Links oben“.

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Zeitungssterben? In Deutschland nicht ganz falsch, weltweit hingegen nicht der richtige Begriff. (Foto: Jakubetz)

Print stirbt? Ja – und nein zugleich. Will man aus einer dieser beiden Behauptungen eine weltweit gültige Schlussfolgerung ableiten, wird man in beiden Fällen scheitern. Weil es immer noch genügend Regionen auf der Welt gibt, in denen die Zeitungsauflagen steigen. In Nordamerika und in Europa hingegen sinken sie. In Europa sogar so drastisch wie nirgendwo: 23 Prozent alleine in den letzten fünf Jahren. Der „Guardian“ hat diese und noch etliche andere Zahlen zusammengestellt. Unter dem Strich – also weltweit – bleibt dann sogar ein kleines Plus: etwas über 2 Prozent haben die Auflagen der Zeitungen im Jahr 2013 zugelegt.

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Unbeschadet dessen: Zumindest in Deutschland steigen die Bedeutung und der Anteil der digitalen Geschäfte bei den Tageszeitungen massiv an. Am stärksten ist davon die FAZ betroffen, wie Konrad Lischka herausgefunden hat. Erheblich weiter entwickelt in Sachen Digitalisierung sind allerdings Medien in einem ziemlich kleinen Nachbarland…

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Wohingegen sich inzwischen auch im Netz mehr und mehr die Erkenntnis abzeichnet, dass sich einige grundlegende Dinge massiv geändert haben. Beispielsweise die Tatsache, dass die gute alte Homepage mehr und mehr an Bedeutung zugunsten der sozialen Netzwerke verliert. Woraus wiederum folgt, dass die Bedeutung von Social-Media-Redakteuren steigt. Aber was machen die überhaupt, sollten sie machen? Und wo werden sie wie eingesetzt? Ein Überblick.

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