Digitales Leben 16. April 2014

Bild.de liegt auch beim Umsatz ganz vorne

by Christian Jakubetz

Im Internet kann man kein Geld verdienen! Ein Satz, der immer noch gerne einfach mal schnell dahin gesagt wird. Dabei gibt es inzwischen genügend Seiten, die auch ökonomisch erfolgreich sind. Spitzenreiter bei den Umsätzen ist ausgerechnet ein Portal aus einem Haus, das für eine verstärkte Hinwendung zu digitalen Inhalten im vergangenen Jahr viel kritisiert worden ist.

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„Bild.de“ mit großem Vorsprung vor „Spiegel Online“ und „Focus Online“ – das sind die Top 3 der umsatzstärksten deutschen Nachrichtenseiten. Der Ableger der Boulevard-Zeitung kommt dabei auf einen jährlichen Umsatz von 45,9 Millionen Euro. Spiegel Online schafft immerhin noch 30 Millionen. Das ist mehr als doppelt so viel wie beim Drittplatzierten Focus Online, der einen Umsatz von 14,3 Millionen erzielt. Zweistellige Mllionenumsätze weisen zudem auch „Die Welt“, „süddeutsche.de“, „Zeit Online“ und das „Handelsblatt“ aus.

In der Studie der „Internet-Markt Deutschland 2014“ bildet Statista erstmals für Deutschland den Netto-Umsatz der 1.000 größten digitalen Anbieter in Deutschland (Ranking der Top 100) ab. Dabei haben sich die Analysten von Statista und LSP der Umsatzapproximation auf Basis von segmentspezifischen KPI bedient.  Die umsatzstärksten Anbieter im gesamten untersuchten Markt sind Google, iTunes und Expedia. Die Studie kann hier bestellt werden.

 

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