Mobile 27. Februar 2014

Wer wie warum „whatsappt“

by Christian Jakubetz

Warum sind auch Redaktionen plötzlich so interessiert daran, in Messenger-Diensten wie „WhatsApp“ vertreten zu sein? Eine mögliche Antwort könnte lauten: Weil die Nutzer dort enorm aktiv sind und ganz offenbar einen beträchtlichen Teil ihrer Kommunikation dorthin verlagert haben. Das ist jetzt auch statistisch belegbar.

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Erstmals existieren jetzt Zahlen, die einen Eindruck davon vermitteln, wie sehr sich insbesondere bei einem jungem Publikum die digitale Kommunikation innerhalb von Messengern abspielt.

Demnach verschicken „WhatsApp“-User monatlich genau 1267 Nachrichten – und erhält genau 1000 Nachrichten mehr als er verschickt (exakt 2267). Auf einen durchschnittlichen Tag heruntergerechnet sind das demnach rund 40 gesendete und ca. 70 empfangene Nachrichten pro Tag. Man kann sich also leicht ausrechnen, wie viel Zeit Nutzer inzwischen mit ihren Messengern verbringen und warum dies für Redaktionen ein wichtiger Kanal sein kann.

Zumal sich die Nutzung ja nicht nur auf reine Textnachrichten beschränkt. Zusätzlich verschickt der durchschnittliche User noch 40 Fotos, 13 Sprach- und 7 Videonachrichten pro Monat.  Im weitesten Sinne also Inhalte, die exakt die Kernkompetenz von Medien sind.

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