Mobile 20. Februar 2014

Mobile Inhalte: Alles Facebook, oder was?

by Christian Jakubetz

Facebook kauft „WhatsApp“ – und ist damit vor allem im mobilen Markt künftig die unbestrittene Nummer eins. Wie überhaupt das Thema „mobile Inhalte“ für Redaktionen erheblich an Bedeutung gewinnt. Das zeigen die neuesten Zahlen von Facebook als Inhalte-Lieferant…

Facebook, Instagram und WhatsApp: Drei der größten mobilen Anbieter gehören jetzt zu Facebook. Und Facebook alleine ist jetzt schon ein enorm wichtiger Trafficbringer...
Facebook, Instagram und WhatsApp: Drei der größten mobilen Anbieter gehören jetzt zu Facebook. Und Facebook alleine ist jetzt schon ein enorm wichtiger Trafficbringer…

Es sind gleich zwei Aspekte, die zusammenkommen. Der eine: Erst unlängst haben neue Zahlen wieder bestätigt, wie enorm groß der Anteil des Traffics ist, der inzwischen über Facebook auf Webseiten landet. Gleichzeitig ist auch der Trend gerade bei jungen Usern unverkennbar, sich zunehmend aus den großen Netzwerken zurückzuziehen und sich stattdessen mehr und mehr in Messengern wiederzufinden. Mit rund 30 Millionen Nutzern alleine in Deutschland ist „WhatsApp“ unangefochtener Marktführer. Kein Wunder also, dass die ersten Redaktionen in Deutschland bereits anfangen, Inhalte auch in diese Plattform bringen zu wollen. Bei der „Rhein-Zeitung“ in Koblenz beispielsweise kann man Artikel mittlerweile nicht mehr nur piken oder twittern. Seit neuestem gibt es auch einen eigenen Button für „WhatsApp“. Wenn jetzt übrigens „WhatsApp“ von Facebook geschluckt wird, befinden sich die beiden meistinstallierten mobilen Apps in Deutschland in den Händen des Facebook-Konzerns. Dazu kommt mit Instagram ein weiteres Top20-Angebot.

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Das ist für Redaktionen deshalb von Bedeutung, weil damit die ständig steigende Nutzung von mobilen Angeboten klar wird. Statistisch betrachtet kommt inzwischen über die Hälfte des Facebook-Traffics auf Webseiten über mobile Applikationen. Facebooks Bedeutung als Trafficlieferant für Webseiten hat in den vergangenen Monaten stark zugenommen. Derzeit liegt der Anteil des von Facebook kommenden Traffics am Gesamttraffic bei rund 16 Prozent, bisheriger Rekordwert waren 17,4 Prozent im November. Dabei macht sich deutlich bemerkbar, dass immer mehr Menschen Facebook mobil nutzen. So ist auch 51 Prozent des Facebook-Referral-Traffics mittlerweile mobil. Die Untersuchung basiert auf mehr als 200.000 Webseiten weltweit über 250 Millionen eindeutigen Besuchern pro Monat.

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