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Eine Inflation der Thesen, ein paar Umsteiger – und soziale Netzwerke als digitaler Mainstream: heute bei “Links oben”.

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Woran erkennt man, dass der Journalismus im Wandel ist? An der Vielzahl der Thesen, die sich mit seiner Zukunft beschäftigen. Jetzt sind wieder einige neue hinzugekommen, um genau zu sein: acht. Die hat sich eine Arbeitsgruppe innerhalb des DJV ausgedacht. Eher Gegenwart als Zukunft, findet Daniel Bröckerhoff. Die ARD-Volos wollen sich mit Hexen nicht mehr zufrieden geben und entwickeln für ihre Sendeanstalt sicherheitshalber gleich mal acht Utopien. Julian Heck hingegen geht noch etwas weiter: Das könne doch noch nicht alles sein, findet er. Zumindest rein zahlenmäßig müsste man ihm da allerdings widersprechen: 273 Thesen zur Zukunft des Journalismus sind mittlerweile aufgestellt worden, hat Sebastian Langer gezählt. To be continued.

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Unbestritten ist dennoch, dass sich momentan so einiges tut im Journalismus. Die Darstellungsform, die Inhalte und auch das Verhältnis zum Nutzer ändert sich, wie Dirk von Gehlen beschreibt. Und noch etwas fällt ihm auf: Etablierte Journalisten verlassen tradierte Medienunternehmen, um anderswo nochmal neu anzufagen.  Wer das wo und mit wem macht – Martin Giesler hat dafür einige Beispiele aufgeschrieben.

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Zu diesen neuen Dingen unserer Branche gehören natürlich auch soziale Netzwerke. Obwohl, sieht man sich die nackten Zahlen an, dann ist das alles fast schon wieder Mainstream: Zwei Drittel aller Deutschen haben einen Social-Media-Account, bei den jüngeren Nutzern sind es sogar vier Fünftel.

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