Aktuell, Links oben 15. Oktober 2013

Links oben: Und die ARD war vorgestern…

by Christian Jakubetz

Abschied vom klassischen Fernsehen, Abschied vom klassischen Journalismus – aber immer noch (Tarif-)Strukturen von gestern. „Links oben“ heute mit lauter Geschichten, die den Medienwandel ganz besonders bildlich machen.

Mit dem Onlinejournalismus ist das ja so eine Sache: Auf der einen Seite sind sich nahezu alle einig, dass die Zukunft online ist, irgendwie. Auf der anderen Seite ist aber auch Fakt, dass viele Onlinejournalisten immer noch schlechter bezahlt werden als die Kollegen in analogen Redaktionen. Doch es gibt auch Ausnahmen – und sie werden mehr. Ein paar davon werden hier vorgestellt.

***

Sieht man mal von solchen eher praktischen Aspekten ab, steht dennoch fest, dass sich der Journalismus gerade mal wieder neu erfindet. Oder besser: erfinden muss. Martin Giesler stellt in seinem Blog Seiten, Strategien, Menschen und Startups vor, die aus seiner Sicht „die Grenzen des Journalismus neu verhandeln“.

***

linksoben

Längst nicht mehr verhandelbar ist die Tatsache, dass Bewegtbild-Portale wie YouTube die Nutzung von Inhalten massiv verändert haben. Das klassische Fernsehen ist davon besonders betroffen. RTL war gestern, die ARD – vorgestern, schreibt Alina Fichter in der „Zeit“. Sie schildert dabei, wie sich eine junge Generation inzwischen ihre Bildschirmhelden selbst im Netz sucht und das lineare Fernsehen de facto kaum mehr wahrnimmt. Siehe dazu auch eine interessante Zahl aus den USA: Demnach schauen dort 34 Prozent der „Millenials“ mehr Online-Videos als Fernsehen.

 

Leave a comment

*

*