Software 22. Juli 2013

Mit ein paar Klicks zum DDJournalisten

by Christian Jakubetz

Datenjournalismus im Lokalen – das ist immer noch sehr viel mehr Ausnahme denn die Regel. Dafür gibt es vermutlich eine ganze Reihe Gründe. Einer davon dürfte die vermeintlich immer noch komplexe Umsetzung solcher Projekte sein. Der Weg von der Excel-Tabelle zur animierten Infografik ist vermutlich schwer nachvollziehbar, wenn man ihn noch nie beschritten hat.

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Bei den „Ruhr-Nachrichten“ in Dortmund hat die Lokalredaktion bereits mehrfach lokalen Datenjournalismus betrieben (mehr dazu an dieser Stelle). Bei ihrem Erstling, einer umfangreichen Stoffsammlung zum Thema „Schulen in Dortmund“, stand die Redaktion vor Problemen, die jeden betreffen, der beim Datenjournalismus (kurz: DDJ, steht für „data driven journalism“) gerade erst einsteigt. Mit welcher Software arbeitet man? Wo kommen die Daten her? Wie pflegt man sie ein, wie wird aus einem Datenwust irgendwann mal eine echte Information, verständlich und übersichtlich?

Die RN haben sich bei ihren ersten Projekten für zwei Programme entschieden: den „Datawrapper“ der ABZV und „Fusion Tables“ von Google. Beide kostenlosen Programme haben technisch ausgereicht, um dieses Projekt durchzuziehen. Dabei hat sich vor allem die einfache Bedienbarkeit des „Datawrapper“ für die Redaktion als großer Vorteil erwiesen. Mit der Google-Anwendung konnten zudem Kartendienste integriert werden.

Für alle, die sich für solche Projekte interessieren: Demnächst erscheint die erste ABZV-Universalcode-App zum Thema „Datenjournalismus“.

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