Digitales Leben 13. März 2013

SXSW2013: Digital ist überall

by Christian Jakubetz

Hier begann der Siegeszug von Twitter und von Foursquare: Wenn über die SXSW in Austin berichtet wird, dann fehlt dieser Hinweis nur selten. Kein Wunder also, dass auch für dieses Jahr im Vorfeld die Erwartungen in diese Richtung gingen: Wird die möglicherweise hochkarätigste Branchenveranstaltung auch in diesem Jahr wieder Wegweiser für ein neues Netzwerk, ein neues Gadget – oder sogar für einen ganzen Trend, über den in den kommenden Monaten intensiv geredet wird?

Prominenter Gast der SXSW: Al Gore. (Foto: SXSW.com/Heather Kennedy)
Prominenter Gast der SXSW: Al Gore. (Foto: SXSW.com/Heather Kennedy)

Keins von alledem ist es geworden. Sagt einer, der live dabei war: Der Journalist Daniel Fiene (bei Universalcode zuständig für das Thema Audio). Nicht, dass es sich nicht gelohnt hätte, dort gewesen zu sein. Nur: Diese intensive Suchen nach dem nächsten Twitter,dem nächsten Facebook, dem nächsten Google stand von Anfang an gar nicht im Vordergrund. Stattdessen gab es ein ganz großes Thema, das möglicherweise tatsächlich die gesamten kommenden Jahre bestimmen wird: Wenn sich die Unterschiede zwischen analoger und digitaler Welt tatsächlich zunehmend auflösen – wie wird dann das digitale Leben unseren Alltag mitbestimmen? Und was bedeutet es für den Journalismus und für Medien, wenn sich auch die zeitlichen Verschiebungen immer weiter reduzieren und Journalismus tatsächlich mehr und mehr zu einem Echtzeit-Job wird?

Weiter auf der digitalen Agenda 2013: das Internet der Dinge, Big Data und natürlich die 3D-Technologie. Dabei geht es inzwischen beileibe nicht mehr nur um 3D-Drucker, sondern mittlerweile auch um 3D-Scanner. Soll heißen: Man scannt einen Gegenstand ein, schickt ihn an einen entsprechenden Drucker und von dort aus kommt dann die Reproduktion.

Was Daniel Fiene noch entdeckt hat und wie er die Dinge bewertet – hier im Skype-Interview direkt aus Austin verrät er es:

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