Aktuell 20. November 2012

Schreiben – „nach dem Journalismus“

by Christian Jakubetz

Was kommt nach dem Journalismus? Und vor allem : Wie schreibt man dann, wenn sich das gesamte Umfeld geändert hat? Darüber und über noch sehr viel mehr hat sich ein Journalist auf über 600 Seiten Gedanken gemacht: Klaus Jarchows Buch „Nach dem Journalismus“ bietet Praxistipps, grundsätzliche Gedanken sowie kurze Portraits der aus seiner Sicht wichtigsten Journalisten und Blogger.

Kurz zusammengefasst: Wenn es im Journalismus und auf seinen Plattformen nicht mehr so weitergeht wie bisher, dann kann man als Autor auch nicht einfach weitertexten wie bisher. Jarchow – auf seinem Blog ohnehin sehr mit diesem Thema befasst – schildert ausführlich, wie sich mit der Technik auch die Sprache, die Narrative, der Schreibstil bereits verändert haben und wohl noch weiter werden verändern müssen.

Daneben widmet Jarchow nicht nur grundsätzlichen Überlegungen zum Medienwandel breiten Raum, sondern portraitiert auch noch die „Alpha-Journalisten“ und die „Alpha-Blogger“, natürlich insbesondere im Hinblick darauf, was sie journalistisch und stilistisch möglicherweise anders machen als andere. „Nach dem Journalismus“ hat gut 600 Seiten, ist elektronisch erschienen und u.a. hier erhältlich.

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