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Über (Selbst-)Ausbeutung im Journalismus, (Selbst-) Kontrolle in sozialen Netzwerken und (Selbst-)Kreativität bei Videos – “Links oben” heute mit einer Ausgabe, die zeigt, wie sehr es im Journalismus heute um eigene Initiativen, Ideen und Charaktere geht.

Leider Realität: Allzu hohe Rechnungen lassen sich für journalistische Leistungen nicht immer stellen. (Foto: Michael Staudinger/pixelio.de)

Dass der Wunsch, als Journalist zu arbeiten, nicht zwingend finanziell-materiell motiviert ist, scheint angesichts der Lage, die sich in dieser Branche abzeichnet, naheliegend zu sein. Und dass man einiges dafür in Kauf nehmen muss, um in diesem Job arbeiten zu können, weiß eigentlich auch jeder, der es mal versucht hat. Trotzdem staunt man dann doch immer wieder (und man ärgert sich natürlich auch), liest man die Erfahrungen junger Beinahe-Volontärinnen mit dem, was sie “Ausbeutungsmaschine Journalismus” nennt.

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Die Frage taucht ja immer wieder mal auf, ganz egal, ob nun im täglichen redaktionellen Betrieb oder ganz privat – und auch unbeschadet dessen, ob nun wirkliches berufliches Interesse oder vielleicht doch nur persönliche Neugierde dahintersteckt: Wie kann man eigentlich herausfinden, was sich in diesen sozialen Netzwerken so tut, vor allem, wenn es um einen selber geht? Dazu gibt es inzwischen eine ganze Menge von mehr oder minder brauchbaren Tools, die (ständig aktualisiert) hier aufgelistet sind. Aber Vorsicht: Manche Wahrheiten sind dann auch mal einfach nur desillusionierend.

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Markus Hündgen, aka Videopunk, hat im “Universalcode” das Kapitel zum Thema “Webvideos” geschrieben. Im Magazin tn3 spricht er in einem spannenden Interview über sein Leib- und Magenthema und erklärt, warum aus seiner Sicht gerade bei Webvideos das Prinzip gilt: Kreativität schlägt Handwerk.  

 

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