Digitales Leben 26. Januar 2012

CARTA geht wieder an den Start

by Christian Jakubetz

Es war eines der ambitioniertesten Projekte im deutschsprachigen digitalen Journalismus: das von Robin Meyer-Lucht gegründete Mehrautoren-Blog „CARTA“. Doch die Geschichte verlief tragisch. Zuerst verordnete sich das Projekt aufgrund einer unklaren Finanzierung eine Pause, im Sommer starb der Gründer dann völlig überraschend. Jetzt versucht es „CARTA“ nochmal.

Die Crux im digitalen Journalismus wurde selten an einem Projekt so deutlich wie an „CARTA“. Selbst hochwertige und professionell aufgezogene Projekte lassen sich nicht mal so einfach finanzieren. Auch beim Neustart ist die Finanzierung der vermutlich schwierigste Punkt, wie auch die Macher einräumen. In einem Editorial zum Start schreibt Tatjana Brode, CARTA werde mittelfristig Partner und Sponsoren brauchen. Tatjana Brode, die Frau des verstorbenen Robin Meyer-Lucht, und der freie Journalist Wolfgang Michal bilden zunächst das Redaktionsteam. Michal fungiert seit 2010 zudem auch als Herausgeber der Seite.

CARTA widmet sich sich in den Ressorts „Agenda“, „Ökonomie“ und „Medien“ gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen. In den ersten Beiträgen nach dem Neustart geht es u.a. um die neue Facebook-Chronik und die Wulff-Affäre.

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