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Warum sollte es in der digitalen Welt anders sein als im echten Leben? Auch hier kursieren eine ganze Reihe populärer Irrtümer. Dass Macs nicht infiziert werden können, man für von anderen gepostete Fotos keine Verantwortung trägt oder dass Apps eine risikolose Sachen seien, das alles gehört dazu. Aufklärung heute in “Links oben”…

Als Mac-User, das könnte man zumindest denken, kann man ein weitgehend sorgenfreies Leben führen, wenn es um Viren, Trojaner und andere Dinge geht. Konnte man bisher zumindest denken (auch wenn das in dieser Ausschließlichkeit so nie gestimmt hat). Das Programm “Flashback” ist nun der Beleg dafür, dass es auch Macs auf relativ breiter Ebene erwischen kann.Angeblich sind weltweit rund 600.000 Rechner infiziert, “Flashback” soll demnach die gefährlichste Malware sein, die jemals für einen Mac geschrieben wurde. Schützen kann man sich dennoch, erster Schritt ist ein Check, ob der eigene Rechner betroffen ist. Kann man sehr einfach herausfinden, nämlich auf einer eigens dafür eingerichteten Seite.

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Fotos in sozialen Netzwerken wie Pinterest oder Facebook – ein Thema, das aus rechtlicher Sicht vermutlich noch viel Zündstoff bieten wird. Inzwischen ist die erste (bekannte) Abmahnung wegen eines bei Facebook veröffentlichten Fotos eingegangen, was schon alleine deswegen für Zündstoff sorgt, weil das umstrittene Foto von einem Dritten auf die Pinnwand des nunmehr abgemahnten Users hochgeladen worden ist. Was in der Konsequenz bedeuten würde, dass man nicht nur für die eigenen Inhalte auf der Facebook-Seite verantwortlich ist, sondern zudem  für die möglichen Aktivitäten Dritter. Genaueres: hier.

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Und noch so ein Thema, das erst langsam ins öffentliche Netzbewusstsein tritt: Natürlich sind Apps für Smartphones und Tablets etwas Feines. Viele von ihnen haben aber auch unangenehme Seiten: Sie spionieren die Daten ihres Nutzers aus und leiten sie weiter. Wie und wo und warum, erklärt ein Beitrag von Anika Giese bei den “Tagesthemen”.

2 Antworten auf “Links oben: Eine ganze Reihe populärer Irrtümer”

  1. Jens Arne Männig

    In den Link der von dir empfohlene Seite hat sich ein Rechtschreibfehler eingeschlichen. Es fehlt offenbar ein »c«. Allerdings empfinde ich deinen Tipp ohnehin als wenig empfehlenswert, möchte einem doch Kaspersky gleich eine Testversion seines Anti-Viren-Monsters verordnen. Erfahrungsgemäß ist es bei Anti-Viren-Software für den Mac oft etwas diffizil, diese wieder restlos vom Rechner zu entfernen, wenn man festgestellt hat, dass einem diese weniger Heil als Ärger verursacht.

    Das Vorgehen der Kaspersky-Konkurrenz f-secure finde ich da fairer: Unter http://www.f-secure.com/v-descs/trojan-downloader_osx_flashback_i.shtml bekommt man gezeigt, wie man ohne zusätzliche Software überprüfen kann, ob der eigene Rechner von Flashback befallen ist oder nicht. Wem diese Prozedur zu komplex ist, der kann auch unter https://github.com/jils/FlashbackChecker/wiki das einfache Tool FlashbackChecker herunterladen, das nichts anderes tut, als die bei f-secure beschriebenen Prozeduren automatisch in Sekundenbruchteilen abzuarbeiten und schließlich eine in der Regel beruhigende Meldung zu liefern. Danach lässt sich FlashbackChecker durch einfaches Verschieben in den Papierkorb wieder ohne verbleibende Spuren auf dem System löschen.

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    • Christian Jakubetz

      Ok, danke für den Tipp! Ich hatte tatsächlich nicht ausreichend darauf geachtet, dass Kaspersky das Ding verwendet, um einen Testversion zu verhökern. Ich hatte die Seite lediglich verwendet, um zu überprüfen, ob ich betroffen bin. Nachdem ich das Ergebnis schnell bekommen hatte und es keinen weiteren Anlass zum handeln gab…

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