Aktuell, Links oben 10. April 2011

Links oben: Ein erster Blick in die neue „Wired“

by Christian Jakubetz

Ein verspätetes Osterei: Die neue Ausgabe der deutschen „Wired“ ist seit Dienstag auf dem Markt, ein ganz gewiefter Kollege hat trotzdem vorher schon reingeschaut. Weiter bei Links oben: Spurensuche bei Google und die gegenseitige Abhängigkeit von Medien und sozialen Netzwerken.

Die Netzgemeinde wartet mit Spannung darauf — heute ist es soweit: Die neue Ausgabe der deutschen „Wired“ erscheint. Universalcode-Autor Daniel Fiene hat sie bereits gelesen, sei Fazit ist allerdings nur mäßig begeistert: Nach einem „tonsetzenden Piloten“ sei die zweite Folge für sich genommen eher langweilig. Deswegen auch Feines Überschrift: more tired than admired.

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Der durchschnittliche Webnutzer weiß das ja: Man hinterlässt tagtäglich bei einem Giganten wie Google seine Spuren. Nur welche – und wie viele? Das können Nutzer von iGoogle jetzt mit einem eigenen Tool einsehen. Der „Tagesanzeiger“ in Zürich beschreibt, was dieses Tool kann und was es bringt. Passend dazu auch die Nachricht, dass iGoogle ein neues Design bekommt. Man muss allerdings schon genau hinschauen, um die Änderungen dann auch wahrzunehmen.

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Die klassischen Medien und die sozialen Netzwerke – eine echte Liebesbeziehung ist das ja bisher noch nicht.  Die Netzwerke beziehen große Teile ihrer Inhalte von ihnen, die meisten Medien wiederum hätten es lieber, wenn die Nutzer direkt zu ihnen kämen als über Facebook oder Twitter. Eine neue Studie kommt jetzt zu einem Ergebnis, das beide Seiten weder überraschen und möglicherweise auch nicht sonderlich freuen wird: Beide werden auch weiterhin nicht ohne den jeweils anderen können. Vielmehr handle es sich um eine „Spirale der Abhängigkeit“.

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