Aktuell, Links oben 29. März 2011

Links oben: Naturschutzgebiete und Live-Videos

by Christian Jakubetz

Ausgerechnet ein Verleger spricht sich vehement gegen ein Leistungsschutzrecht aus. Ein Universalcode-Autor erklärt, was eigentlich Onlinejournalismus ausmacht und „Wired“ wagt die Prognose, welche Bedeutung künftig Videos haben werden.

Live-Videos: Das Medium der Zukunft?

Das geplante Leistungsschutzrecht für Verlage hat eine ganze Reihe von Gegnern. Verleger gehörten bislang eher nicht dazu. Umso mehr Aufsehen hat der Verleger des Ingolstädter „Donaukurier“ jetzt erregt, als er sich im eigenen Blatt vehement und mit sehr deutlichen Worten gegen dieses Leistungsschutzrecht ausgesprochen hat. Georg Schäff spricht u.a. davon, dass anscheinend jetzt „Naturschutzgebiete“ errichtet werden sollen, mittels derer Verlage tun und lassen könnten, was sie wollen. Das ganze Interview: hier.

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Ebenfalls für Aufsehen hatte im Winter die Entscheidung der Jury des CNN-Awards gesorgt, ausgerechnet in der Kategorie „Online“ keinen Preis zu vergeben. Die Jury begründete dies seinerzeit damit, dass es keinen Beitrag gegeben habe, der die originären Möglichkeiten des Onlinejournalismus ausgenutzt habe.  Aber was soll das eigentlich sein, „richtiger“ Onlinejournalismus? Universalcode-Autor Stefan Plöchinger bringt es auf einen einfachen Punkt: 1 plus 1 plus 1 sei eben sehr viel mehr als die Summe seiner Teile.

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Ist Video das eigentliche Medium der Zukunft? Richard Gutjahr beispielsweise hatte dies vor kurzem hier im Interview so gesagt, er ist mit dieser Meinung nicht alleine. Die US-Ausgabe von „Wired“ hat jetzt erklärt, warum vor allem Echtzeitvideos in Form von Livestreams ganz enorme Potentiale haben.

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